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Bundesprogramm Energieeffizienz voller Erfolg

ZVG fordert zusätzliche Mittel für 2018

(ZVG) Das Bundesprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist zu einem, von vielen nicht erwarteten, großen Erfolg geworden. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 65 Millionen Euro bereits im März in vollem Umfang ausgeschöpft sein werden. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) fordert zusätzliche Mittel für 2018.

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Zukunft des Bundesprogramms Energieeffizienz geht hervor, dass bis März 2018 eingereichte Anträge voraussichtlich im Rahmen des Gesamtbudgets in Höhe von 65 Millionen Euro bewilligt werden können. Für später eingehende Anträge stehen nach derzeitigem Stand keine Haushaltsmittel mehr zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, dass das Bundesprogramm zu einem so großen Erfolg geworden ist“, äußerte sich ZVG-Präsident Jürgen Mertz im Rahmen der Präsidiumssitzung des ZVG. „Dass die Mittel bereits jetzt ausgeschöpft sind, zeigt uns, dass unsere Forderung nach einer Fortsetzung des Programms mehr als berechtigt war.“ Das aktuelle Programm läuft zum 31. Dezember 2018 aus. Die Koalitionsfraktionen trugen dieser Forderung im Koalitionsvertrag Rechnung und planen eine Fortsetzung des erfolgreichen Programms. „Wir können uns keinen Bruch im Programm leisten. Die Politik muss für 2018 zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen, um Anträge bis zum Ende der Laufzeit bewilligen zu können“, so Mertz.

Bereits bis Ende 2017 wurden 2.179 Anträge zur Förderung durch das Bundesprogramm gestellt, 311 davon aus dem Gartenbau. Diese entsprechen einer Fördersumme von 59,19 Millionen Euro. 20,6 Millionen Euro und damit fast 35 Prozent der Mittel gehen in den Gartenbau. Mit insgesamt 44,6 Millionen Euro fließt der größte Teil der Mittel in Neubaumaßnahmen.
Eine Evaluierung des Programms zur Zielerreichung und Ableitung von möglichem Anpassungsbedarf erfolgt aktuell im Rahmen einer Studie. Ergebnisse dazu sollen im Herbst 2018 vorliegen.

Alle Antworten zur kleinen Anfrage finden Sie unter: [Link ansehen]

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