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Gartenbau fordert Torfminderungsstrategie mit Augenmaß

Klimaschutzplan 2050 ist ambitioniert

(ZVG) Auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin informiert der ZVG an seinem Messestand Politik und Verbraucher über die verschiedenen Möglichkeiten der Substratverwendung sowie -zusammensetzung und macht auf die Problematiken in der Verfügbarkeit von Torfersatzstoffen aufmerksam.

 

„Der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung ist ambitioniert“, so Siegfried Dann, Vorsitzender des Umweltausschusses des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG). „Dass der Klimaschutzplan kein Verbot von Torf in Kultursubstraten vorsieht, ist zu begrüßen. Allerdings“, so Dann, „ist das Ziel einer deutlichen Minderung des Torfanteils in Substraten sehr anspruchsvoll.“ In Deutschland werden von ca. 8,5 Mio. m³ Blumenerden und Kultursubstraten derzeit nur optimistisch geschätzte 1,1 Mio. m³ alternative Ausgangstoffe eingesetzt – mit leicht steigender Tendenz durch die Verwendung von Kokosprodukten in den letzten Jahren.

 

Notwendig ist eine gesicherte Verfügbarkeit alternativer Stoffe. Dabei muss die fachliche Eignung für ihre Anwendung und die Qualität der Pflanzen gewährleistet sein. Grundbedingung ist eine sichere und wirtschaftliche Produktion der Pflanzen. Der Verbraucher wünscht und fordert Ware in TOP-Qualität. Die Basis dafür liefert das Profi-Substrat.

 

Der ZVG fordert den Bund auf, eine Torfminderungsstrategie aufzulegen, die mit gezielten Forschungsprogrammen alternative Ersatzstoffe identifiziert und zur Praxisreife entwickelt.

 

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© Zentralverband Gartenbau e.V.