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Infodienst Nr. 03 vom 23.01.2017

„Das Paradies ist überall“

Zahlreiche Gäste stimmen sich beim traditionellen Blumenhallenempfang auf die IGW ein

Unter dem Motto „Das Paradies ist überall“ stimmten sich zahlreiche Gäste aus Politik, Gartenbauwirtschaft und -wissenschaft beim traditionellen Blumenhallenempfang des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) am 19. Januar 2017 auf die Internationale Grüne Woche 2016 ein.

Etwa 1000 Gäste aus Politik und Branche begingen den Start der IGW in der von Gärtnerinnen und Gärtnern kreativ in Szene gesetzten Blumenhalle.

Neben ZVG - Präsident Jürgen Mertz begrüßten Dr. Volker Wissing, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther die Besucher des Blumenhallenempfangs. Insbesondere verwies Präsident Mertz auf die im April beginnende Internationale Gartenausstellung in Berlin, die auch ein wesentlicher Partner der diesjährigen Blumenhalle sei. Somit stünde die Blumenhalle in diesem Jahr nicht nur unter dem Luther-Motto „Das Paradies ist überall“ sondern auch unter dem IGA- Slogan „Ein MEHR aus Farben“.

Die Deutsche Blumenfee Corina Krause zeigte in ihrem Grußwort den Gästen abschließend, mit wie viel Herzblut sie ihren Beruf als Floristin lebt. Auch den ZVG-Messestand hatte sie in diesem Jahr mit ihrem Team gestaltet. Charmant eröffnete sie den Abend und empfing anschließend die Besucher des Empfangs mit einem Blumengruß.

Bildunterschriften/Downloads: Fotos ZVG
Neben ZVG - Präsident Jürgen Mertz begrüßten Dr. Volker Wissing, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther die Besucher des Blumenhallenempfangs.
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Die Deutsche Blumenfee Corina Krause begrüßte die Gäste ebenfalls.
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Politik trifft Gartenbau auf der Grünen Woche

Blumenhalle öffnet ihre Tore

(ZVG) Minister, Staatssekretäre, Bundes- und Landtagsabgeordnete und nicht zuletzt Berlins Regierender Bürgermeister – der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) empfing an den ersten Messetagen auf der Internationalen Grünen Woche zahlreiche Gäste aus der Politik.

Ganz im Zeichen der Politik standen die ersten IGW-Tage am Messestand des ZVG. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Bundesagrarminister Christian Schmidt oder Bundesumweltministerin Barbara Hendricks informieren sich über die Anliegen des Gartenbaus genauso wie zahlreiche Landesminister, Landtags- und Bundestagsabgeordnete.

Im Zentrum der Gespräche standen die Forderungen des Zentralverbandes im Bundestagswahljahr. Dabei wurden Themen, wie die Forschung nach Torfersatzstoffen für die gartenbauliche Produktion, die aktuelle Situation der Gartenbauwissenschaft und die Ausbildung ebenso angesprochen, wie die Bedeutung der deutschen Friedhofskultur.

Diskutiert wurde auch die Forderung des ZVG nach Fortsetzung des Bundesprogramms Energieeffizienz, welches im ersten Jahr von den Gartenbaubetrieben sehr gut nachgefragt wurde. Der Verband verwies die Politik auf den doppelten Effekt des Programms - die Senkung von Treibhausgasemissionen einerseits und die Einsparung von Energiekosten für die Betriebe andererseits.

Der Messestand des ZVG ist in diesem Jahr einer Marktsituation nachempfunden, womit der Verband auf die Vielfalt und Wertschätzung gärtnerischer Produkte aufmerksam macht. Politik und Besuchern präsentiert der ZVG auch in diesem Jahr die Aktionen der Imagekampagne für Blumen und Pflanzen „Natürlich schöne Augenblicke“.

Bildunterschriften/Downloads: Fotos Rainer Freese
Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, Bundesagrarminister Christian Schmidt und Joachim Ruckwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, werden von der Deutschen Blumenfee, Corina Krause und dem Geschäftsführenden Vorstand des ZVG empfangen (v.l.n.r. Hartmut Weimann, Vizepräsident, Wilhelm Böck, Vizepräsident, Jürgen Mertz, Präsident).
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Weitere Bilder finden Sie unter: www.g-net.de/igw-2017.html


Peter-Lenné-Schule und Humboldt-Universität werben für Nachwuchs

Den Beruf Gärtner auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin kennenlernen

(ZVG) Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin 2017 können Jugendliche auch in diesem Jahr wieder den Beruf Gärtner kennenlernen. In mittlerweile mehrjähriger Tradition stellt der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) im Rahmen seiner Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ das Berufsbild vor.

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern wie Hochschulen und Institutionen des Gartenbaus werden vielseitige Aktionen angeboten, mit denen gärtnerische Tätigkeiten erforscht werden können. Mehrere Schulklassen nahmen nach Anmeldung über das Schülerprogramm der Internationalen Grünen Woche an den Aktionen der Peter-Lenné-Schule und der Humboldt Universität zu Berlin teil.

Auszubildende des Oberstufenzentrums für Natur und Umwelt der Peter-Lenné-Schule boten spannende Mit-Mach-Aktionen zur Berufsbildvorstellung. Sie standen den Teilnehmern und Besuchern der Messe Rede und Antwort zum Beruf und legten ihre eigene Motivation dar, eine Ausbildung im Gartenbau zu absolvieren. Prof. Dr. Marcel Robischon, Juniorprofessor im Bereich der Fachdidaktik Agrar- und Gartenbauwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin, lehrte den Jugendlichen neben der Berufsvorstellung des Gärtners zudem die Erkennung von Gehölzen im Winter.

Bildunterschrift/Download: Foto ZVG
(v.l.n.r.) Dr. Jutta Peistrup und Regina Fuhrmann, Lehrerinnen aus der Peter-Lenné-Schule Berlin präsentieren mit ihren Azubis den Beruf Gärtner auf der rbb-Bühne.
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Prof. Dr. Marcel Robischon von der HU Berlin zeigt den Schülern am Stand des ZVG wie man Gehölze im Winter bestimmen kann.
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Politische Meldungen der letzten Woche

„Das Paradies ist überall“ - Gartenbau zeigt Vielfalt

ZVG läutet mit traditionellem Blumenhallenempfang die Internationale Grüne Woche ein

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) läutet mit dem traditionellen Blumenhallenempfang am 19. Januar 2017 die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin ein. Unter dem Motto der Blumenhalle „Das Paradies ist überall“ zeigt der Verband im Lutherjahr den Besuchern vom 20. bis 29. Januar die Vielfalt des Gartenbaus auf.

1200 Gäste aus Politik, Gartenbauwirtschaft und -verwaltung werden zum ZVG-Blumenhallenempfang erwartet, der alljährlich den Start der IGW markiert. Erstmalig ist das Land Rheinland-Pfalz Partner des Empfangs.

Im Zentrum der Gespräche auf der Grünen Woche werden die Forderungen des Zentralverbandes im Bundestagswahljahr stehen. Der Verband präsentiert in einer Marktsituation die Vielfalt und Wertschätzung gärtnerischer Produkte im Rahmen der ZVG-initiierten Imagekampagne für Blumen und Pflanzen „Natürlich schöne Augenblicke“. Dabei werden Fragen zur gärtnerischen Ausbildung im Rahmen der Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ genauso beantwortet, wie zur Forschung nach Torfersatzstoffen für die gartenbauliche Produktion und zur Friedhofskultur. Beispielhaft für den Friedhof, als „Grüne Lunge“ der Stadt, begeistert das lila Ape-Mobil der Friedhofsgärtner am ZVG-Messestand mit seiner saisonal bepflanzten Ladefläche und zeigt so moderne Grabgestaltung auf.

In diesem Jahr wird mit der Grünen Woche auch das Jahr der Internationalen Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) begonnen, welche als Mitaussteller des ZVG ebenfalls in der Blumenhalle (Halle 2.2) zu finden ist.

Partner:

BGLdbgeinladungsprofisGHVGrün BerlinHava KasselIGA BerlinLAGGLV Berlin BrandenburgPeter Lenne SchuleRheinland PfalzSchöllerSVLFG


Gartenbau erwartet politischen Rückhalt

ZVG stellt Forderungen zur Bundestagswahl 2017 vor

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), blickt anlässlich des Starts der Internationalen Grünen Woche (IGW) auf ein erfolgreiches verbandspolitisches Jahr zurück und präsentiert die aktuellen Ausbildungszahlen. Im Rahmen des erweiterten Präsidiums stellt ZVG-Präsident Jürgen Mertz die Forderungen des Verbandes im Bundestagswahljahr vor.

„Wir haben die Herausforderungen des verbandspolitischen Jahres 2016 erfolgreich gemeistert“, resümiert Mertz bei der Vorstellung des aktuellen ZVG-Jahresberichtes 2016. Das Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau ist erfolgreich angelaufen. Ein Großteil der Mittel sind im ersten Jahr für Niedrigenergiegebäude abgefragt worden. Damit leistet der Gartenbau einen erheblichen Beitrag zur Einsparung von Treibhausgasemissionen. Aus diesem Grund sieht der ZVG es als wichtig an, das Bundesprogramm auch nach seinem Auslaufen in 2018 fortzusetzen.

In seiner Rede zum 197. erweiterten Präsidium geht Mertz auf die politische Situation der Gartenbaubranche ein und bekräftigt die Forderungen des Verbandes im Bundestagswahljahr. „Auch für die neue Bundesregierung gilt es, politische Rahmenbedingungen und Perspektiven zu schaffen, um unseren Betrieben in einem immer schärfer werdenden Wettbewerb die nötige Sicherheit zu geben“, fordert der ZVG-Präsident.

Von zentraler Bedeutung für die kleinen und mittelständischen Gartenbaubetriebe sei es, die Steuerpolitik mittelstandsfreundlich zu gestalten und den Bürokratieabbau konsequent voran zu treiben. Dabei gelte es, den Verwaltungsaufwand durch die Steuerpolitik deutlich zu reduzieren.

Ebenso mahnt Mertz die aktuell geltenden Regelungen zur Insolvenzanfechtung an. Sie führten für mittelständische Betriebe zu erheblicher Rechtsunsicherheit und müssten umgestaltet werden, um Existenzbedrohungen zu verhindern.

„Auch im Rahmen des betrieblichen Risikomanagements werden wir Wege finden müssen, die betroffenen Betriebe stärker zu unterstützen“ erklärt Mertz. Eine Reihe von Risikofaktoren, wie bestimmte Witterungseinflüsse, das Auftreten von Quarantäneschädlingen oder Schäden durch Belastung von Vorprodukten seien existenzgefährdend. Hier braucht es eine stärkere politische Unterstützung.

Eine zentrale Forderung des Verbandes ist zudem, die Harmonisierung des EU-Pflanzenschutzrechtes voranzubringen. Es müsse die Voraussetzung geschaffen werden, die bestehenden Möglichkeiten des Zulassungsrechtes ohne Verzögerung zu nutzen. „Die ausreichende Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln bleibt für den Gartenbau existenziell. Gerade für die Vielfalt der kleinen gärtnerischen Kulturen fehlt es nach wie vor an einer ausreichenden Anzahl von Wirkstoffen. Nur mit einer entsprechenden Bandbreite an Pflanzenschutzmitteln können wir weiterhin integrierten Anbau gewährleisten und Resistenzen vorbeugen!“ erklärt Mertz.

Zufrieden zeigte sich der ZVG-Präsident mit der derzeitigen Ausbildungssituation. Mit knapp 5.000 Neuabschlüssen habe sich der Gartenbau im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 1,7 Prozent gesteigert und bleibt weiterhin der größte Ausbilder der Agrarbranche. Generell seien die Zahlen fachrichtungsübergreifend steigend bis stabil. „Vor dem Hintergrund sinkender Schülerzahlen und dem harten Wettbewerb um den Nachwuchs, freuen mich diese Zahlen umso mehr“, so Mertz.

Die Forderungen des ZVG zur Bundestagswahl finden Sie hier.

Der aktuelle ZVG-Jahresbericht 2016 ist hier einzusehen.

Die aktuellen Ausbildungszahlen sind hier herunter zu laden.


Blumen- & Zierpflanzenmarkt 2016 erwartet Rekord

(ZVG/AMI) Nachdem der Markt für Blumen und Zierpflanzen und auch die grüne Branche in den vergangenen Jahren immer wieder mit rückläufigen Einkaufsmengen oder sinkenden Preisen zu kämpfen hatte, scheint sich ein Rekord anzukündigen. Nach Schätzungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) auf Basis der ersten neun Monate des Jahres 2016 steuert das Marktvolumen auf 8,7 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen) zu. Das wäre ein Wachstum von gut 2 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei einige Segmente deutlich stärker wachsen als der Gesamtmarkt.

Die Pro-Kopf-Ausgaben werden wohl knapp 107 Euro erreichen. Die Zunahme in den Ausgaben zeigen sich vor allem bei Zimmerpflanzen, die auf 19 Euro zulegten. Beet- & Balkonpflanzen erreichten die Marke von 22 Euro knapp. Schnittblumen, als größtes Marktsegment konnten ihre gut 37 Euro ebenso stabil halten wie Stauden (6 Euro), Gehölze (17 Euro) und Blumenzwiebeln (3 Euro).

Im Vorjahresvergleich zeigt sich für alle Segmente Wachstum. Allerdings gibt es einige, die weniger stark wachsen als der Gesamtmarkt. Zu den Gewinnern gehören Kräuter, Gehölze und Stauden zum wiederholten Mal, während bei grünen Zimmerpflanzen mit einem Vorjahresplus von knapp 4 % (0,4 Mrd. Euro) erstmalig seit Jahren wieder Zuwächse zu verzeichnen sind.

Das Marktsegment der Kräuter wuchs mit einem Vorjahresplus von gut 5 % am stärksten und erreichte so ein Volumen von 0,2 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen). Gehölze erreichten 2016 ein Marktvolumen von gut 1,4 Mrd. Euro, was einem Vorjahresplus von knapp 4 % entspricht. Die Segmente Stauden und Blumenzwiebeln erreichten beide Steigerungsraten von gut 3 %, was bei Stauden zu einem Marktvolumen von 0,5 Mrd. Euro führt, bei Blumenzwiebeln zu knapp 0,3 Mrd. Euro. Schnittblumen, blühende Zimmerpflanzen und Beet- & Balkonpflanzen entwickelten sich unterdurchschnittlich. Mit einem Plus von jeweils knapp 2 % erreicht das Marktvolumen der Schnittblumen gut 3 Mrd. Euro, das der blühenden Zimmerpflanzen rund 1,1 Mrd. Euro. Die Beet- & Balkonpflanzen bilden bei den Steigerungsraten für 2016 das Schlusslicht. Mit einem Wachstum von weniger als 1 %, wird das Marktvolumen von 1,8 Mrd. Euro knapp verfehlt.


Bundesprogramm Energieeffizienz trägt erste Früchte

ZVG begrüßt die positive Resonanz und setzt sich für Fortführung ein

(ZVG) Nach einem Jahr Förderdauer trägt das Bundesprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz im Gartenbau und in der Landwirtschaft nun erste Früchte. Für das Programm wurden bis zum Jahresende fast 200 Anträge aus dem Gartenbau mit einem Gesamtfördervolumen von knapp 15 Mio. Euro gestellt.

Der größte Anteil an Fördermitteln fließt in die Erstellung von Niedrigenergiegebäuden, womit der Gartenbau langfristig einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Mit der Anpassung der Richtlinie zum 1. Oktober 2016 wurde den aktuellen Anforderungen Rechnung getragen und vor allem das Förderspektrum im Bereich der Einzelmaßnahmen erweitert. Damit wird die Attraktivität des Programms nochmal gesteigert und in 2017 eine weitere Zunahme von Anträgen in diesem Förderbereich zu erwarten sein.

Der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) begrüßt die positive Resonanz auf das Förderprogramm und setzt sich in seinem Forderungspapier zur Bundestagswahl für eine Fortführung des Programms über 2018 hinaus ein.

 

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