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Informationsdienst

Infodienst Nr. 1 vom 11.01.2018

„ISU-Winterdays“

11. International Perennial Plant Conference vom 9. bis 11. Februar 2018 in Grünberg

(ZVG/ISU) Eine internationale Vernetzung durch persönliche Kontakte ist auch im digitalen Zeitalter sehr gefragt. Das zeigt sich an dem großen Interesse an der 11. International Perennial Plant Conference, die vom 9. bis 11. Februar 2018 in der Bildungsstätte in Grünberg stattfinden wird.

„Beiträge von Referenten aus den Niederlanden, Tschechien, den USA, Schweden, England, Irland und Deutschland zeigen, wie groß die Staudenwelt ist und wie vielfältig die Verwendungsmöglichkeiten von Stauden sind“ so Andres Altwegg, Präsident der Internationalen Stauden-Union (ISU). Die Tage in Grünberg seien zudem eine großartige Möglichkeit, sich über die Landesgrenzen hinweg auszutauschen.

Die Themen auf der englischsprachigen Tagung ranken sich u.a. um “Layered planting design“, „Polygonatum & Co”, “Sichuan of four seasons“, “Joy of Gardening: Observations from Great Dixter” und “Passions for Bellflowers”.

Das Programm der „ISU-Winterdays“ hat Anja Maubach, ISU-Mitglied aus Wuppertal, zusammengestellt.

Das Programm der 11. International Perennial Plant Conference ist auf der Internetseite der Internationalen Stauden-Union herunter ladbar: [Link ansehen]


BHGL-Messerundgang zum Berufseinstieg auf der IPM 2018

(ZVG/BHGL) Auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) ESSEN wird es vom 23. bis 26. Januar 2018 auch in diesem Jahr eine gemeinsame Präsenz der in der Fachrichtung Gartenbau ausbildenden Hochschulen geben.

Der Hochschulgemeinschaftsstand wird in der Green City (Halle 1A), umgeben von Institutionen und Verbänden der grünen Branche, Anlaufpunkt für Studieninteressierte, Studierende und Ehemalige sein. Selbstverständlich bietet er auch ein Forum für Lehrende, Wissenschaftler und Forscher sowie Vertreter der Praxis. Die zehn vertretenen Hochschulen präsentieren ihre Studienangebote auf hochschuleigenen Werbematerialien und Postern. Die Bereitstellung von Online-Informationen zu den einzelnen Hochschulen wird auf der Messe ebenfalls möglich sein. Vertreter der verschiedenen Hochschulstandorte stellen die Betreuung des Messestandes sicher, so dass jederzeit ein kompetenter Ansprechpartner für gezielte Fragen zur Verfügung stehen wird.

Am 25. Januar 2018 bietet der BHGL gemeinsam mit der Messe Essen und dem Verlag Eugen Ulmer von 10.30 bis 12.00 Uhr in Raum A im Erdgeschoss des neuen Congress Centers Ost das Forum „Beruf + Zukunft - Perspektiven für junge Führungskräfte“ an.

Beim anschließenden Messerundgang berichten Unternehmen über die Berufseinstiegsmöglichkeiten, die Anforderungen an die Bewerber und über aktuell vakante Stellen. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) sowie verschiedene Gartenbauproduktionsbetriebe, die Wochenzeitung TASPO, die Gartenbau-Versicherung VVaG und die toom Baumarkt GmbH haben bereits zugesagt.

Im Anschluss an den Messerundgang lädt der BHGL gemeinsam mit dem Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V., der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer (VEG), dem Verband der Weihenstephaner Ingenieure e. V. sowie dem Verband ehemaliger Dresden-Pillnitzer e. V. ab 18.00 Uhr alle BHGL-Mitglieder, Freunde und Interessierte sehr herzlich zu einem Empfang am Hochschulgemeinschaftsstand in Halle 1A ein.

Der Messerundgang richtet sich vor allem an Studierende und junge Absolventen.
Eine Teilnahme ist nur bei vorheriger verbindlicher Anmeldung bis spätestens zum 21. Januar 2018 per E-Mail an info@bhgl.de möglich.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: [Link ansehen]


Geschmack der Regionen – Obst und Gemüse neu entdeckt!

Sonderausstellung des Deutschen Gartenbaumuseums vom 4. März bis 31. Oktober 2018

(ZVG/Deutsches Gartenbaumuseum) Das Deutsche Gartenbaumuseum nimmt in seiner neuen Sonderausstellung vom 4. März bis zum 31. Oktober 2018 die Besucher auf eine Schatzsuche mit. Zu finden ist die unerhörte Vielfalt der in unseren Breiten im Freiland kultivierbaren Obst- und Gemüsearten. Diese ist viel größer, als das unser heutiges Marktangebot erwarten lässt. Diverse Arten und Sorten wurden in vergangenen Zeiten in Deutschland angebaut, später aber aus verschiedenen Gründen verdrängt.

Die Ausstellung widmet sich im historischen Teil dem Wandel des genutzten Obst- und Gemüsespektrums und seiner Ursachen vom Mittelalter bis in die jüngere Vergangenheit. Es wird anschaulich, unterhaltsam und mit vielen Beispielen vermittelt, welche Arten und Sorten in vergangenen Zeiten in Deutschland angebaut und verzehrt wurden. Vorgestellt werden auch bis in die Gegenwart kultivierte Obst- und Gemüseraritäten verschiedener Regionen, die als Nischenprodukte ebenfalls zu verschwinden drohen. Einst traditionell angebaute Arten und Sorten sind besonders für den heutigen regionalen Anbau geeignet Zu den Themen der Ausstellung gehört ein Vergleich der regionalen gegenüber der globalen Marktversorgung.

„Geschmack der Regionen – Obst und Gemüse neu entdeckt!“ ist als Wanderausstellung angelegt. Sie wird in den kommenden Jahren von Erfurt aus in verschiedenen Regionen Deutschlands gezeigt. Ziel ist, viele Menschen für die reich gedeckte Tafel zu interessieren, die uns (fast) vergessenes Obst und Gemüse aus heimischem Anbau bieten kann.

Die Ausstellung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Das Konzept für die Sonderausstellung wurde vom Deutschen Gartenbaumuseum Erfurt unter Beteiligung externer Fachleute erarbeitet.

Bildunterschrift/ Download: Foto: Alte Pinakothek München
Pieter Aertsen, Obst- und Gemüsehandel, 1569, Hallwylska museet, Stockholm
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Politische Meldungen der letzten Woche

Vom Produktionsgewächshaus bis zum virtuellen Gartenbau

ZVG präsentiert Vielfalt des Gartenbaus auf der Internationalen Grünen Woche

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt vom 19. bis 28. Januar 2018 Politik und Verbraucher auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Am ZVG-Stand können Besucher den deutschen Gartenbau in seiner Vielfalt erleben und sich über aktuelle gartenbaupolitische Themen informieren.

„Die Produkte des deutschen Gartenbaues stehen für Vielfalt, Emotionalität und Gesundheit. Dieses breite Leistungsspektrum präsentieren wir Politikern und Verbrauchern unter dem Motto „Quelle der Vielfalt“ in der Blumenhalle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin“, lädt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer ein.

In einem realistischen Produktionsgewächshaus veranschaulicht der ZVG die deutsche Unterglas-Tomatenkultivierung. Wissenswertes zu Anbau und Eigenschaften der Frucht erfahren Besucher ebenso am ZVG-Messestand.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt der Verband mit dem biologischen Pflanzenschutz. Interessierte erfahren, wie Schädlinge und Nützlinge im Produktionsgartenbau eingesetzt werden. Anschaulich wird gezeigt, wie der natürliche Kreislauf von „fressen und gefressen werden“ abläuft.

Jugendliche werden in spannenden Workshops im Rahmen der ZVG-Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ über den Beruf Gärtner informiert. Darüber hinaus gibt der Verband mit seinem eigens produzierten 360-Grad-Video „Plant and Run“ einen virtuellen Einblick in den modernen und innovativen Beruf.

Mit einer Fotoaktion spricht der ZVG Blumenliebhaber an. Die Branchenkampagne „Natürlich schöne Augenblicke“ ruft unter dem Motto “Schenk mir Blumen!“ auf, sich zu seiner Lieblingsblume zu bekennen.

Jungpflanzenbetriebe aus ganz Deutschland nutzen seit Jahren die Möglichkeit, Pflanzenhighlights am Messestand des Zentralverbandes zu präsentieren. Diese Besonderheiten können von Pflanzenliebhabern bereits im gärtnerischen Fachhandel erworben werden.

Nicht zuletzt wird die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e. V. am ZVG-Stand Verbraucherfragen klären.

Der Zentralverband Gartenbau hat seinen Messeauftritt auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) vom 19. bis 28. Januar 2018 in Halle 2.2 am Stand 101.


Keine Erweiterung der EU-Liste über invasive Arten in 2018

ZVG begrüßt Einbeziehung der betroffenen Wirtschaftszweige bei der Umsetzung der Verordnung

(ZVG) Europäische Kommission und EU-Mitgliedstaaten haben am 04. Januar 2018 beschlossen, im Jahr 2018 keine neuen Arten auf die Unionsliste für invasive Arten zu setzen. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt, dass man sich vorerst auf die Umsetzung der Verordnung und den Umgang mit den bisher gelisteten Arten konzentrieren will.

Die Entscheidung der EU-Kommission bewertet ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer positiv: „Zu schnell und zu intransparent waren in den letzten Jahren Arten auf die Liste gesetzt worden, entgegen aller Warnungen auch aus der Gartenbaubranche. Dies hat das Beispiel Pennisetum setaceum eindrücklich gezeigt. Dass nun gemeinsam mit den Akteuren aus den betroffenen Wirtschaftszweigen an der Umsetzung der Verordnung gearbeitet werden soll, ist ein wichtiger Schritt“.

Am 05. Dezember 2017 fand eine Ausschusssitzung Invasive Arten statt. Bereits hier hatten die EU-Mitgliedstaaten und die EU-Kommission dieses Vorgehen diskutiert. Der Beschluss der EU-Kommission sieht vor, dass das wissenschaftliche Forum zu invasiven Arten auch im Jahr 2018 weiter an Risikobewertungen zu neuen Arten arbeiten wird. Der Ausschuss der Mitgliedstaaten zu invasiven Arten wird über Neulistungen im Jahr 2019 entscheiden.

Aktuell werden Regelungen zur Festlegung unionsweiter Kriterien für Risikobewertungen für invasive Arten erarbeitet. Die EU-Kommission rief im vergangenen Jahr Interessensvertreter zur Stellungnahme auf. Der ZVG hatte in seiner Konsultationsantwort insbesondere kritisiert, dass der bisherige Entwurf keine sozioökonomischen Aspekte berücksichtigt. Nach Auffassung des ZVG müssen wirtschaftliche, soziale und ökologische Vorteile von Arten gegen mögliche Nachteile gleichwertig abgewogen werden. Die Risikobewertungen sollten neben den potentiellen Auswirkungen einer Art auf eine biogeografische Region auch die Auswirkungen auf das gesamte Gebiet der Union in Relation betrachten. Dies bedeutet, dass ab einer bestimmten Flächenunterschreitung keine unionsweite Listung vorgenommen werden kann.


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