Informationsdienst

Infodienst Nr. 12 vom 05.04.2018

Saisonstart der Heidegärtner in Süddeutschland

Azerca-Sommertreff vom 28. bis 31. Juli 2018

(ZVG/Azerca) Die Schwäbisch-Bayerischen Azercabetriebe (SBA) laden ihre Kollegen vom 28. bis 31. Juli 2018 nach Bachhagel und Altusried ein.

Im Betrieb Haufe Gartenbau-Spezialkulturen sind ein Versuch mit neuen Torffrei-Substratvarianten, ein breites Callunen-Sortiment sowie Kombinationspflanzungen von Callunen und Beipflanzen zu besichtigen.

In Altusried sehen die Teilnehmer die Betriebserweiterung, eine neue Pikierstrasse sowie Verladehalle, der Hiedl GbR Gartenbau - Eriken. Neuzüchtungen und Sämlinge stehen hier ebenfalls bereit.

Bei der Heimreise können die Betriebe Gartenbau Zwickel in Grönenbach, Gartenbaubetrieb Baumgartner und Gartenbau Friedrich e. K., in Friedrichshafen nach Voranmeldung besucht werden.

Das Programm ist unter www.azerca.de herunterladbar. Nähere Informationen sind über Gerhard Friedrich info@gartenbau-friedrich.de zu erhalten.

 

Bildunterschriften/Downloads:

Foto: BdS/Banse
Fachgespräche rund um die Heidepflanzen finden traditionell bei den Azerca-Sommereisen statt.
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Foto: Paul Haufe
Im Betrieb Haufe sind einige technische Neuerungen zu begutachten.
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Auf nach Kanada!

Junggärtner-Studienreise vom 3. bis 20. Oktober 2018

(ZVG/AdJ) Atemberaubende Aussichten, verzaubernde Gärten und seltene Pflanzen – das und vieles mehr erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Studienreise der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner e. V. (AdJ) nach Kanada. Auf einer 18-tägigen Erlebnisreise bietet sich vom 03. Oktober bis 20. Oktober 2018 die Gelegenheit, den Westen Kanadas von seiner gartenbaulichen, kulturellen und landschaftlichen Seite kennenzulernen.

Schwerpunkte der Studienreise werden auf der landestypischen Vegetation und dem Gartenbau liegen. Dabei werden Nationalparks besichtigt, sowie mehrere Gartenanlagen besucht. Die natürliche Schönheit Kanadas mit imposanten Aussichtspunkten und Wäldern wird genauer unter die Lupe genommen.

Preise:

Frühbucherpreis bis 20. April 2018
für Junggärtner-Mitglieder 3.249,- €
für Nicht-Mitglieder 3.349,- €

Normalpreis (Anmeldeschluss 15. Juli 2018)
für Junggärtner-Mitglieder 3.299,- €
für Nicht-Mitglieder 3.499,- €

Abschlag Dreibettzimmer -225,- €
Einzelzimmerzuschlag 895,- €

Im Preis enthalten sind folgende Leistungen: Linienflug mit Air Canada von Frankfurt via Calgary nach Edmonton und zurück von Vancouver, 16 Übernachtungen in Hotels der guten Mittelklasse mit Frühstück, 6 Abendessen, Besichtigungsprogramm inkl. Fahrten und Eintrittsgelder, deutschsprachige Reiseleitung, Reiseführer und ein T-Shirt.

Das vollständige Programm und weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.junggaertner.de unter Seminare & Events.


Politische Meldungen der letzten Woche

Bundesprogramm Energieeffizienz voller Erfolg

ZVG fordert zusätzliche Mittel für 2018

(ZVG) Das Bundesprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist zu einem, von vielen nicht erwarteten, großen Erfolg geworden. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 65 Millionen Euro bereits im März in vollem Umfang ausgeschöpft sein werden. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) fordert zusätzliche Mittel für 2018.

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Zukunft des Bundesprogramms Energieeffizienz geht hervor, dass bis März 2018 eingereichte Anträge voraussichtlich im Rahmen des Gesamtbudgets in Höhe von 65 Millionen Euro bewilligt werden können. Für später eingehende Anträge stehen nach derzeitigem Stand keine Haushaltsmittel mehr zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr, dass das Bundesprogramm zu einem so großen Erfolg geworden ist“, äußerte sich ZVG-Präsident Jürgen Mertz im Rahmen der Präsidiumssitzung des ZVG. „Dass die Mittel bereits jetzt ausgeschöpft sind, zeigt uns, dass unsere Forderung nach einer Fortsetzung des Programms mehr als berechtigt war.“ Das aktuelle Programm läuft zum 31. Dezember 2018 aus. Die Koalitionsfraktionen trugen dieser Forderung im Koalitionsvertrag Rechnung und planen eine Fortsetzung des erfolgreichen Programms. „Wir können uns keinen Bruch im Programm leisten. Die Politik muss für 2018 zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen, um Anträge bis zum Ende der Laufzeit bewilligen zu können“, so Mertz.

Bereits bis Ende 2017 wurden 2.179 Anträge zur Förderung durch das Bundesprogramm gestellt, 311 davon aus dem Gartenbau. Diese entsprechen einer Fördersumme von 59,19 Millionen Euro. 20,6 Millionen Euro und damit fast 35 Prozent der Mittel gehen in den Gartenbau. Mit insgesamt 44,6 Millionen Euro fließt der größte Teil der Mittel in Neubaumaßnahmen.

Eine Evaluierung des Programms zur Zielerreichung und Ableitung von möglichem Anpassungsbedarf erfolgt aktuell im Rahmen einer Studie. Ergebnisse dazu sollen im Herbst 2018 vorliegen.

Alle Antworten zur kleinen Anfrage finden Sie unter: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/012/1901277.pdf


Erhalt der Zierpflanzenbauforschung in Erfurt gesichert

ZVG begrüßt die Einigung von Bund und Land Thüringen zum ehemaligen IGZ Erfurt

(ZVG) Nach fast zwei Jahren gibt es nun endlich eine Lösung für den Standort Erfurt des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ). Mit der Unterschrift unter die Verwaltungsvereinbarung haben das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) jetzt die Zukunft des ehemaligen Forschungsinstitutes für die nächsten Jahre gesichert. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt die Einigung von Bund und Land zum Erhalt der Zierpflanzenbauforschung.

„Die Fortführung der angewandten Zierpflanzenbauforschung am Standort Erfurt ist eine sehr gute Nachricht für die Branche. Denn unsere kleinen und mittelständischen Betriebe sind auf einen funktionierenden Innovationstransfer von der Wissenschaft in die Praxis angewiesen. Die geplante Einbindung des Instituts in die Fachhochschule Erfurt in Kooperation mit der Universität Jena ist eine Lösung mit Perspektive, die jetzt genutzt werden muss. Der ZVG wird auch die Arbeit des neuen Intituts intensiv begleiten“, erklärt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.

Der ZVG hatte sich in den vergangenen zwei Jahren bei der Bundes- und Landespolitik intensiv für den Erhalt des IGZ-Standortes Erfurt eingesetzt, was nun mit der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Land Thüringen gelungen ist. Die Einigung sieht eine paritätische Finanzierung zu je 1,6 Millionen Euro ab 2019 für fünf Jahre vor, mit der Option für weitere fünf Jahre. Mit der Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), den Standort Erfurt aus dem IGZ zu entlassen und damit zu schließen, hätte es einen erheblichen Einschnitt in die Zierpflanzenbauforschung in Deutschland gegeben.


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