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Informationsdienst

Infodienst Nr. 13 vom 20.03.2017

Herausforderungen und Chancen für die grüne Bildung

Jetzt anmelden zum Symposium „GreenEd“ vom 11. bis 13. Mai in Berlin

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) veranstaltet erstmalig vom 11. bis 13. Mai 2017 das Symposium „GreenEd“ (Green Education). In Kooperation mit den Partnern der Humboldt-Universität zu Berlin, der Peter-Lenné-Schule Berlin und dem Schul-Umwelt-Zentrum Mitte werden Herausforderungen und Chancen der „grünen Bildung“ beleuchtet.

Wie schaffen wir es, junge Menschen im Zeitalter der Digitalisierung für das Grüne und damit den Beruf des Gärtners zu begeistern? Wann, wo und wie müssen wir damit anfangen? Im Rahmen des Symposiums „GreenEd“ zeigen Referenten aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Finnland und den USA aus der Praxis, Schule, Wissenschaft, Politik und weiteren Organisationen, vor welchen Herausforderungen die „grüne Bildung“ steht und welche Chancen sich daraus ergeben. Eine lebendige Diskussion und die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis stehen dabei im Vordergrund.

Die Marktforschungsstudie zum Auftakt unserer Nachwuchswerbekampagne hat gezeigt: die Jugend verbindet den Beruf des Gärtners vor allem mit der Pflanze – und das trotz gegenwärtiger Automatisierungsprozesse und Technikaffinität.

Doch das Wissen um die Pflanze und die Natur sinkt, so die Ergebnisse des aktuellen Jugendreports Natur. Das zuständige Institut für Biologiedidaktik der Universität zu Köln spricht sogar von zunehmenden Berührungsängsten, die mit steigendem Konsum von Medien und Technik weiter zunehmen. Die Pflanze rückt somit in den Hintergrund.

Weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung entnehmen Sie dem Flyer:
www.g-net.de/files/download/informationsdienst/2017/Bilder/pd13/Flyer_GreenEd_Anmeldung.pdf

Melden Sie sich noch bis zum 26. April online an unter:
www.g-net.de/greeneducation.html


Neue Master-Studienvertiefung „Nachhaltiges Rasenmanagement“

Start zum WS 2017-18 an der Hochschule Osnabrück

(DRG/ZVG) Das Berufungsverfahren zur Einführung der Stiftungsprofessur „Nachhaltiges Rasenmanagement – Sustainable Turfgrass Management“ an der Hochschule Osnabrück liegt im Zeitplan und geht in diesen Wochen in die Endphase.

Die Deutsche Rasengesellschaft e.V. begrüßt, dass Studieninteressierte mit der Einrichtung dieser Stiftungsprofessur das Thema „Nachhaltiges Rasenmanagement“ in einer Master-Studienvertiefung an der Hochschule Osnabrück aufnehmen können.
Im Zeitraum Mai bis Juli 2017 läuft die Einschreibungsfrist für das WS 2017-18. Für mögliche Interessenten bietet die Hochschule am 26. April 2017 einen Infoabend an, bei dem sowohl die Zielgruppe der interessierten Master-Studenten angesprochen werden soll, aber auch potenzielle Arbeitgeber, beispielsweise aus der „Turfgrass Industry“, über die Möglichkeiten eines „dualen“ Studienangebotes zur Personalentwicklung im Betrieb informiert werden sollen.

Das Master-Studium „Nachhaltiges Rasenmanagement“ ist mit ca. 28 Wochen Präsenzzeit an der Hochschule ideal für Unternehmen aus der Rasenbranche geeignet, neue Berufsanfänger frühzeitig zu gewinnen und bewährten Mitarbeitern im Unternehmen eine Karrierechance durch gezielte Weiterbildung anzubieten.

Diese Möglichkeit der studienbegleitenden Betriebszugehörigkeit bietet sich nicht nur den fördernden Unternehmen und Organisationen, die zusammen mit der DRG die Stiftungsprofessur finanzieren werden, sondern allen Firmen, die unmittelbar im Rasensegment aktiv sind.

Informationen zu den Studienvoraussetzungen und den möglichen Arbeitsgebieten in der Rasenbranche sind hier zu finden:


Pflanzengenetische Ressourcen bewahren und vielfältig nutzen

Symposium des Netzwerks Pflanzensammlungen vom 21. bis 22. März 2017

(DGG/ZVG) Vom 21. bis 22. März 2017 findet das Symposium des Netzwerks Pflanzensammlungen zum Thema „Pflanzengenetische Ressourcen bewahren und vielfältig nutzen“ im Julius Kühn-Institut in Berlin-Dahlem statt.
Damit geht die Erfolgsgeschichte für den Erhalt der biologischen Vielfalt in ihr sechstes Jahr. Das Netzwerk Pflanzensammlungen, initiiert von und angesiedelt bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft (DGG).

Während der zweitägigen Veranstaltung moderiert Silke Peters zu Themen wie beliebte Gartenpflanzen, historische Sorten und wilde Verwandte sowie ihre Potentiale für die Forschung, für die Züchtung im Gartenbau und für die Medizin. Dazu konnten hochkarätige Referenten aus Deutschland, England, Schweden, und der Schweiz gewonnen werden. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Genbank Zierpflanzen wurde intensiviert eine zukunftsweisende Kooperation mit dem Bundessortenamt eingegangen. An beiden Tagen wird zudem erstmals die historische Pelargonien-Ausstellung „Form, Farbe, Duft“ in Berlin präsentiert.
Das Begleitprogramm zum Symposium bilden Führungen durch den Botanischen Garten.

Nähere Informationen entnehmen Sie dem Programm:
www.g-net.de/files/download/informationsdienst/2017/Bilder/pd13/Programm_Symposium.pdf


Politische Meldungen der letzten Woche

Praktikable Lösungen für deutsche Gärtner sicherstellen

EU-Parlament stimmt über neue Verordnung zu amtlichen Kontrollen ab

(ZVG) Das Europäische Parlament hat heute in seiner Plenumssitzung in Straßburg über neue Regelungen im Bereich der amtlichen Kontrollen abgestimmt.

Nach fast vier Jahren Beratungs- und Verhandlungszeit auf europäischer Ebene wird damit eine neue Verordnung über Amtliche Kontrollen in Kraft treten. Die Verordnung regelt die amtlichen Kontrollen bei Betrieben durch die zuständigen Behörden sowie Importkontrollen bei der Einfuhr von Waren in die EU, wie beispielsweise von pflanzlichem Material. Im Jahr 2019 wird die Verordnung zur Anwendung kommen.

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) hatte sich seit der Veröffentlichung des Verordnungsvorschlages im Jahr 2013 intensiv in die Diskussionen zu den Neuregelungen eingebracht. So hatte der ZVG beispielsweise gefordert, amtliche Kontrollen weiterhin risikobasiert durchzuführen. Entsprechend lehnte der Verband regelmäßige Untersuchungen der Betriebe als unverhältnismäßig ab. Auch bei der Gebührenregelung konnte eine Verbesserung erreicht werden. Die ursprünglich vorgesehene Gebührenpflicht für die amtlichen Kontrollen kritisierte der ZVG. Jetzt ist es den EU-Mitgliedstaaten freigestellt, ob sie für ihre amtlichen Kontrolltätigkeiten bei Betrieben Gebühren erheben oder nicht.

Der ZVG fordert von den Bundesländern die Beibehaltung des derzeit in Deutschland gültigen Systems für amtliche Kontrollen. Gärtnerische Betriebe dürfen nicht durch zusätzliche Kosten belastet werden. Kritisch sieht der ZVG die vielen Verweise im Text der Verordnung auf sekundäre Rechtsakte, die erst zukünftig erstellt werden. Aufgrund der Vielzahl dieser Rechtsakte sind in vielen Bereichen die Auswirkungen auf den deutschen Gartenbau noch nicht absehbar. Der ZVG wird sich deswegen auch hier weiterhin engagieren, um praktikable Lösungen für die deutschen Gärtner sicherzustellen.


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