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Infodienst Nr. 29 vom 20.07.2017

Papenburger Gartenbau – modern und leistungsstark

Besuch mit Politikerin Connemann bei der Vertriebs- und Absatzgenossenschaft

(ZVG) Am 17. Juli besuchten Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (MdB), Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG), Bertram Fleischer und Jochen Winkhoff, Geschäftsführer der Bundesfachgruppe Gemüsebau, die Gartenbauzentrale eG (GBZ) in Papenburg. Die GBZ ist eine Vertriebs- und Absatzgenossenschaft mit aktuell 44 selbstständigen Gartenbaubetrieben in Papenburg.

Gartenbauunternehmer Reiner Borrmann, Vorstandsvorsitzender der GBZ, Thomas Albers, Vorstandsmitglied der GBZ und der Geschäftsführer der GBZ, Dirk Matuszewski informierten bei diesem Besuch über die Geschichte und Besonderheiten der Gärtnersiedlung, die einen jährlichen Unterglaszuwachs von 12 Prozent aufweist. Auf einer Fläche von 250 Hektar im Freiland und 88 Hektar Unterglas erzeugen die Gärtner Topfkräuter, Fruchtgemüse und Blumen mit einem Jahresumsatz von 125 Millionen Euro. Die Vermarktung erfolgt über die GBZ Papenburg. Insgesamt 180 Mitarbeiter der Gartenbauzentrale und 14.000 LKW sorgen für die Verteilung in Deutschland. Fünf Prozent des Absatzes gehen ins Ausland.

Unter dem Motto: „Wachstum ist unser Geschäft“ sollen die Entwicklung neuer Produkte, die Sicherung der Eigenständigkeit aber auch Nachhaltigkeit Schwerpunkte bilden, betonte Matuszewski bei der Führung. Gemeinsam diskutierte man mit MdB Connemann über die Themen Arbeitskräfte, Energieeffizienz und Pflanzenschutz.

„Der Gartenbau mit arbeitsintensiven Spezialkulturen ist den Erfordernissen des Marktes anzupassen“, forderten die Papenburger Unternehmer Reiner Borrmann und Thomas Albers. Dies sei geboten, um die Konkurrenzfähigkeit des Gartenbaus, auch des Unterglasanbaus, nachhaltig zu festigen. „Dazu ist auch die Anpassung des Arbeitszeitgesetzes an die sich weiterentwickelnde Arbeitswelt überfällig. Die gesetzliche Begrenzung der Arbeitszeit auf höchstens 10 Stunden am Tag wird den Interessen sowohl von Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern nicht gerecht. Eine nicht termingerechte Belieferung des Lebensmittelhandels führt bei uns zu Auslistungen und damit zur Existenzgefährdung unserer Unternehmen und der Mitarbeiter“, betonten die Unternehmer.

ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer machte bei diesem Termin deutlich, wie wichtig einheitliche Rahmenbedingungen im Bereich Pflanzenschutz für die Unternehmen sind. Der ZVG fordert weiter eine Harmonisierung der Rahmenbedingungen innerhalb der EU. Auch der aktuelle Stand zum Bundesprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau war Teil der Diskussion. Die sehr gute Nachfrage bereits im ersten Jahr zeigt, dass es sich um ein wichtiges Programm für den Gartenbau handelt, das es gilt fortzuführen.

Bildunterschrift/ Download: Foto ZVG/Winkhoff
Im Kräuterbetrieb von Reiner Borrmann erörtern die Beteiligten die Kultur von Basilikum.
(v.l.) Dirk Matuszewski, Bertram Fleischer, Jochen Winkhoff, Reiner Borrmann, Gitta Connemann und Thomas Albers.
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VDL-Fachforum „Landwirtschaft 4.0 - Digitalisierung in der Arbeitswelt“

(VDL/ZVG) Immer schneller, immer effektiver, immer komplexer: Unsere Arbeitswelt wird durch die fortschreitende Digitalisierung sehr stark beeinflusst. Das ist ein Vorteil, aber auch eine Herausforderung – für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer.

Welche Richtung wird die technologische Entwicklung zukünftig einschlagen? Wie wird sich der Arbeitsmarkt in der Grünen Branche dadurch verändern? Welche Anforderungen stellen Arbeitgeber in puncto technischem Know-how an ihre Mitarbeiter? Und werden die Studierenden an den Hochschulen genügend auf den sich ändernden Arbeitsmarkt vorbereitet?

Diese und weitere Fragen diskutiert der VDL-Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. am 16. Oktober 2017 bei seinem Forum „Landwirtschaft 4.0 – Digitalisierung in der Arbeitswelt“ im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft, Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin. Experten aus den Bereichen Forschung, Praxis und Ehrenamt werden einen umfassenden Einblick in dieses hochaktuelle Thema geben und aufzeigen, welche Schritte unternommen werden müssen, damit die Grüne Branche von der fortschreitenden Digitalisierung profitieren kann.

Die Teilnahme am VDL-Fachforum „Landwirtschaft 4.0 – Digitalisierung in der Arbeitswelt“ ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Forum erhalten Sie hier [Link herunterladen].


Patrick Blanc ist Ehrenmitglied der FBB

(FBB/ZVG) Im Rahmen der diesjährigen 27. ordentlichen Mitgliederversammlung der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) wurde der französische Botaniker und Künstler Patrick Blanc einstimmig zum Ehrenmitglied der FBB gewählt. Er war damit das 200. Mitglied der FBB, wodurch eine neue Schallmauer durchbrochen wurde.

Patrick Blanc ist ein französischer Botaniker und international bekannter Gartenarchitekt und -künstler. Er hat wie kaum ein anderer die Fassadenbegrünung und deren positive Wirkungen durch zahlreiche Projekte, Fachartikel und Vorträge öffentlich gemacht. Und das über Jahrzehnte hinweg, so dass sein Name weltweit bekannt ist. Er gilt als der Erfinder der „Living Walls“, der wandgebundenen Fassadenbegrünungen, die neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffneten und der Fassadenbegrünung auch in Deutschland vor allem in den letzten fünf Jahren einen erheblichen Schub gegeben hat.

Seine Nominierung und Wahl zum FBB-Ehrenmitglied war eine folgerichtige Konsequenz, Bestätigung und Anerkennung seines Engagements weltweit für die Fassadenbegrünung. Der FBB-Vorstand und die FBB-Mitglieder danken und gratulieren Patrick Blanc. Präsident Dr. Gunter Mann überreichte dem neuen Mitglied eine Ehrenurkunde. Blanc selbst hielt für die FBB-Mitglieder zum Abschluss der Mitgliederversammlung einen exklusiven Vortrag mit angeschlossener ausführlicher Diskussionsrunde.


14. Hallenschau: In 15 Beeten um die Weltärtner

Ernst Stöckmann Baumschulen aus Bad Zwischenahn mit der Großen Goldmedaille ausgezeichnet

(DBG/ZVG) Botanische Kostbarkeiten aus der ganzen Welt erwarteten die Besucher in der 14. Hallenschau. Zu verdanken war es der Initiative des Verbandes Botanischer Gärten, der sich anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums etwas Besonderes einfallen ließ: elf Mitglieder begaben sich auf die Reise zur Internationalen Gartenausstellen (IGA) Berlin 2017. Sie präsentierten in der Blumenhalle besondere Schätze aus ihren Pflanzensammlungen. Eingebettet unter dem Jubiläumsmotto „Botanische Gärten – gemeinsam für die Vielfalt“ wurde eine reiche Auswahl von exotischen Gehölzen bis zu wasserspeichernden Kakteen gezeigt, die selten auf einer Gartenschau zu sehen sind.

Auf 15 Beeten nach unterschiedlichen Klimazonen sind die außergewöhnlichen Pflanzen aus aller Welt arrangiert: Von den Bewohnern der Sümpfe Floridas über die Trockenwälder Madagaskars bis hin zu skurrilen Gewächsen aus der Wüste Namibias und vom Ende der Welt aus Neukaledonien. Rhododendron aus Borneo gehören ebenso dazu wie eine Auswahl tropischer Nutzpflanzen. Tafeln mit kurzen Texten erläutern das umfangreiche Aufgabenspektrum der Botanischen Gärten und verdeutlichen den Wert und die Bedeutung der pflanzlichen Vielfalt.

Ernst Stöckmann Baumschulen aus Bad Zwischenahn präsentierte außergewöhnliche Rhododendren, die mit ihrem Laub für Aufmerksamkeit sorgten. Die Jury war beeindruckt und vergab die Große Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) „für diese Rhododendron-Präsentation mit Laubschönheiten in einmaliger Qualität und nicht gekannter Vielfalt“. Für einzelne Aufgaben erhielt die Baumschule außerdem 21 Gold- und 2 Silbermedaillen.

Bildunterschrift/ Download: Foto DBG
Blick auf ein beeindruckendes Sortiment der Rhododendren der Baumschule Stöckmann
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15. Hallenschau „Müßiggang und Sommerfrüchte“

Obst und Gemüse in Bestform

(DBG/ZVG) Allein drei Spreewälder Betriebe lieferten für diese Hallenschau die besten Gurken, überraschten aber auch mit ausgefallenen Auberginen- und Tomatensorten, mit Kräutern und Beeren, die in kleinen Geschichten, Arrangements auf Tischen oder in Gestecken verarbeitet wurden. Wilhelm Böck & Sohn KG und der Lübbener Erzeuger „Der Spreewälder“ konnten für ihr „erlesenes Gemüse-Sortiment in Formenvielfalt“ und ihr insgesamt ausgewogenes Arrangement zu gestalterischen Themen die Große Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) gewinnen. Insgesamt gab es für die reichhaltig gedeckte Tafel in der 15. Hallenschau 33 Gold-, 30 Silber und 20 Bronzemedaillen – dazu die drei Großen Gold der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft.


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