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Informationsdienst

Infodienst Nr. 33 vom 17.08.2017

Kernforderungen zur Bundestagswahl vorgestellt

Gespräch mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau zur Situation im Gartenbau

(GVBB/ZVG) Die Internationale Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017 wurde als facettenreiche Kulisse zur Beschreibung der Leistungen des Gartenbaus gewählt, um die Kernanliegen des Gartenbaus gegenüber der Bundestagsabgeordneten und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau, deutlich zu machen.

Der Präsident des Gartenbauverbandes Berlin–Brandenburg, Klaus Henschel, würdigte in seinem Eingangsstatement die Entschließung des Bundestages, den Gartenbau als innovativen Wirtschaftszweig stärken und festigen zu wollen. Zugleich betonte er, dass die hohe Arbeitsintensität und die dafür notwendigen Kompetenzen junger Leute durch die Aus- und Weiterbildungslandschaft bisher unzureichend abgedeckt sind. Die starke Fokussierung auf die Hochschulausbildung geht einher mit einem Mangel an Bewerbern für die gärtnerische Praxis, die neben der berufskundlichen Bildung auch das notwendige handwerkliche Geschick mitbringen.

Dass der Zentralverband mit seinen Landesverbänden an dieser Stelle bereits sehr aktiv ist, konnte die Bildungsreferentin des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG), Larisa Chvartsman, anhand der vielfältigen Aktivitäten des Verbandes auf dem IGA-Campus deutlich machen. Chvartsman betonte die Notwendigkeit, Kinder bereits frühzeitig an Naturprozesse heranzuführen, was besonders erfolgreich durch den Lernort Schulgarten gelinge. Zur Verstetigung solcher Lernorte sei eine Aufnahme in die Schulcurricula wünschenswert. Diese Informationen wurden von der Abgeordneten Petra Pau interessiert aufgegriffen und durch eigene Erfahrungen bestätigt.

Die gegenwärtig vom Gartenbauverband Berlin–Brandenburg auf der IGA veranstaltete Genießerwoche „Heidelbeeren“ bot zugleich einen guten Anlass, den strukturellen Wandel deutlich zu machen, dem der Gartenbau auch durch die zunehmende Konzentration des Lebensmitteleinzelhandels ausgesetzt ist. Regionalität und Saisonalität durch die Betriebe authentisch herauszustellen sei das Ziel dieser Veranstaltungen während der Gartenschau, so Präsident Henschel. Für den I–Punkt Grün stellte Paul Helle von der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft den Bildungs- und Informationsauftrag gegenüber den Verbrauchern an dieser Stelle heraus.

Mit Bezug auf die diesjährigen Witterungsunbilden, die sich auf die Erträge und wirtschaftliche Lage der Gartenbauunternehmen unmittelbar auswirken, wurde vom Verband nochmals nachdrücklich die Unterstützung eines betrieblichen Risikomanagements im Rahmen des kommenden Koalitionsvertrages eingefordert. Dazu gehören verbindliche Regelungen zur steuerlichen Begünstigung bei der Versicherungssteuer für weitere Elementarschäden genauso, wie die Einführung von Entschädigungsleistungen für gärtnerische Betriebe bei auftretenden Quarantäneschädlingen, so Präsident Henschel.

Bildunterschrift/ Download: Foto: GVBB
Der Präsident des Gartenbauverbandes Berlin–Brandenburg, Klaus Henschel, und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau diskutierten die Kernanliegen des Gartenbaus auf der IGA Berlin.
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„Gärtner. Der Zukunft gewachsen. – MEHR als nur ein grüner Daumen“

Vorbereitung auf den Bundesentscheid bei der Junggärtnerwoche in Grünberg

(AdJ/ZVG) Vom 2. bis 6. August 2017 fand in Grünberg die Junggärtnerwoche statt. Dort trafen sich die Siegerteams der Landesentscheide. Zum 30. Mal veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) e. V. gemeinsam mit dem Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) den Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner. Schirmherr des Wettbewerbes ist Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

Zum Berufswettbewerb 2017 unter dem Motto „Gärtner. Der Zukunft gewachsen. – MEHR als nur ein grüner Daumen“ sind im Februar und März knapp 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutschlandweit angetreten. In den Landesentscheiden im Juni haben sich 24 Dreierteams für den Bundesentscheid qualifiziert.

Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die bevorstehenden 16 Aufgaben beim Bundesentscheid gewappnet sind, hat in Grünberg vom 2. bis 6. August 2017 die Junggärtnerwoche stattgefunden. Dort konnten sich die Teams untereinander kennen lernen und in entspannter Atmosphäre Einblicke in die Aufgabenbereiche des Bundesentscheides erhalten.

Der Berufswettbewerb ist für die Teilnehmenden eine einzigartige Chance ihre fachlichen Kompetenzen, gepaart mit Kreativität und Teamgeist, unter Beweis zu stellen. Letzterem kommt im Berufswettbewerb eine besondere Bedeutung zu, denn nur wer Teamgeist beweist, kann dem Sieg ein Stück näherkommen. Neben dem fachlichen Austausch wird das Zusammengehörigkeitsgefühl der jungen Gärtnerinnen und Gärtner gefördert und der Blick über den Tellerrand der eigenen Fachsparte ermöglicht.
Nach außen demonstriert der Wettbewerb einer breiten Öffentlichkeit die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der grünen Branche.

Das große Finale findet am 6. und 7. September 2017 auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung 2017 (IGA) in Berlin Marzahn-Hellersdorf statt. Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages des ZVG am 8. September 2017 werden die besten Nachwuchsgärtnerinnen und -gärtner der zwei Wettbewerbsstufen mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen des Bundeslandwirtschaftsministeriums vom Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt geehrt.

Ungeachtet ihrer Platzierung demonstrieren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Berufswettbewerbes, dass ihr Interesse und ihr Engagement für den Beruf über die Erfordernisse der Ausbildung hinausgehen.

Bildunterschriften/ Downloads: Fotos: AdJ
Gruppenfoto aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Junggärtnerwoche in Grünberg.
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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Herstellen der Seedbombs.
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Auftaktveranstaltung des DGG-Projekts „Goldlack und Flieder“

Große Vielfalt historischer Pelargonien in Steinfurt

(DGG/ZVG) Die DGG-Auftaktveranstaltung des, von der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderten, Projekts „Goldlack und Flieder“ am 11. und 12. August 2017 im Kreislehrgarten Steinfurt präsentierte in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Pelargonien und ausgewählten Raritätengärtnereien einen vielfältigen Querschnitt durch die Gattung „Pelargonium“ und zeigte interessante Wege zur Erhaltung und Vermarktung auf.

Ein spannendes Programm über historische Pelargonien mit Expertenbeiträgen von Pflanzensammlern, Züchtern, Raritätengärtnern und der Deutschen Genbank Zierpflanzen und eine Pelargonienausstellung mit alten Sorten erwartete die Besucher im Kreislehrgarten Steinfurt.

„Im Fokus des Projekts „Goldlack und Flieder“ stehen die Suche und Bewahrung von beliebten alten Gartenpflanzen über Aufrufe in die Bevölkerung und das Auffinden von Vermarktungswegen für alte und robuste Arten und Sorten“ betonte DGG-Geschäftsführerin Bettina de la Chevallerie.

Dr. Burkhard Spellerberg vom Bundessortenamt erläuterte den Aufbau der Deutschen Genbank Zierpflanzen und bekräftigte die Absicht einer Zusammenarbeit mit den Pelargonienliebhabern für den Aufbau einer Teilgenbank Pelargonien. Kultur- und Gestaltungstipp für alte Sorten in Säulen, Ampeln und ihre vielfältige Verwendung z. B. als essbare Pflanze, präsentierte Andreas von der Beeck von der Fachgruppe Pelargonien. Aus der Praxis konnte Anna Angermaier berichten, die in Bad Feilnbach eine ländliche Raritätengärtnerei mit über 400 Arten und Sorten an Pelargonien in dritter Generation führt. Aus der Sicht einer Kooperation der Züchterunternehmen referierte Dr. Susanne Lux am Beispiel der Europäischen Marketing-Initiative der Züchter für Pelargonien und konnte sich eine Vernetzung mit den Pelargonienliebhabern vorstellen. Im letzten Beitrag stellte der Klostergärtner Matthias Alter den Aufbau einer klostereigenen Pelargonien-Sammlung in der Abtei Maria Laach vor.

Einig waren sich am Ende alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, dass Liebhaberei, Genbank und Vermarktung nicht im Widerspruch stehen müssen und so das kulturelle Erbe an historischen Pelargonien erhalten bleiben kann.


Schillernde Meeresströmungen - Floristik aus Korea, Gladiolen aus der Tschechei

18. Hallenschau auf der IGA Berlin 2017

(DBG/ZVG) In großer internationaler Besetzung organisierte Renate Behrmann, Ausstellungsbevollmächtigte der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017 ihre 18. Hallenschau: ein Team aus 36 südkoreanischen Floristinnen und Floristen aus der Floristmeisterschule Bang Sik schuf blumige Gestecke in klassisch-koreanischer und moderner Interpretation und blütenreiche Kleider auf Modellpuppen. Ein weiterer internationaler Aussteller war der tschechische Gladiolenzüchter Jaroslav Konicek aus Sadska, der mit einem beeindruckend vielfältigen Sortiment von Gladiolen in allen Farbnuancen vom GBF Bildungszentrum Floristik GmbH inszeniert wurde.

Die 36 südkoreanischen Floristen und Floristinnen waren schon seit Juli in Deutschland und hatten am 1. August ihre Floristgesellenprüfung im Grünberger Bildungszentrum abgelegt. In der Ausstellung war eine Auswahl von Prüfungsarbeiten zu sehen. Unter anderem Kränze aus Agavenblättern oder 300 floral gefüllten Reagenzgläsern. Sechs Schaufenstermodels in traditionell koreanischer Tracht erhielten ebenso floralen Schmuck, wie die Fashion Modelle, die Reifröcke aus geschlitztem Blattwerk und eingearbeiteten Anthurien zur Schau trugen. Die Koreaner wurden vom Fachverband Deutscher Floristen e.V., dem Bundesverband, mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Die Auslobung wertete die Arbeit an den Modellen als „äußerst akkurat und einfallsreich gearbeiteten Körperschmuck“.

Eine weitere Gruppe aus zehn deutschen und französischen Floristmeistern hat einen Großteil der Ausstellung mit einer Vielzahl von Gladiolen der Firma Lukon Glads/Jaroslav Konicek gestaltet. Hier wurde besonderer Wert auf floristische Gefäßfüllungen gelegt. So konnten Hallenbesucher Gestecke als Tisch- oder Buffetschmuck entdecken, oder großformatige, raumgreifende Arbeiten, die für Schaufensterdekorationen oder Empfangsbereiche geeignet waren. Im Ergebnis konnte das GBF Bildungszentrum Floristik GmbH um Werner Paizdzidor die Große Goldmedaille der Deutschen-Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) „für ein attraktives räumliches Erlebnis mit gestalterisch konsequenten Stilelementen und ideenreichen floralen Skulpturen“ gewinnen.

Für Blütenrausch und Staunen sorgten die 7000 Gladiolenstengel, die in den schönsten Farbnuancen von der kleinen, aber feinen Gladiolenzüchterei Lukon Glads aus der Tschechei geliefert worden waren. Der Züchter selbst – Jaroslav Konicek - nahm die Große Goldmedaille der Deutschen-Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) „für ein breites und vielfältiges Gladiolen-Sortiment in berauschenden Farben und herausragender Qualität“ entgegen. In der Zucht legt er nicht nur Wert auf ausgefallene Farbverläufe der Blüten, sondern vor allem auf aufrechten Wuchs, und gerade und füllig mit Blüten besetzte Stengel. Jaroslav Konicek nicht nur auf dem tschechischen, sondern auf dem litauischen, estnischen, russischen, dem deutschen und dem U.S. Markt tätig.

Um einzelne Ausstellungssegmente vor einem ruhigen Hintergrund zu präsentieren, waren extrem schöne, große Kübelpflanzen aufgestellt. Gärtnerei und Floristik-Fachbetrieb Rainer Heckel hatte sie geliefert. Für ein breites, vielfältiges Kübelpflanzen (Schlingpflanzen) - Sortiment in Säulenform wurde ihm die Große Goldmedaille der Deutschen-Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) verliehen.

Die Preise wurden im Rahmen eines festlichen Empfangs in der Blumenhalle zusammen mit Corina Krause, der Deutschen Blumenfee 2017 des Zentralverbands Gartenbau e. V. (ZVG) und Renate Behrmann verliehen.


Silberne Rose – Floristik aus Berlin-Brandenburg und Sachsen-Anhalt

19. Hallenschau der IGA Berlin 2017

(DBG/ZVG) Die 19. Hallenschau der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Berlin 2017 ist vor allem floristisch ausgerichtet. Die Werkstücke wurden während der Landesmeisterschaft der Floristen Berlin-Brandenburg und Sachsen-Anhalt, der Silbernen Rose 2017, gearbeitet. Unter den Augen der Besucher entstanden am 12. August 2017 die vom Fachverband Deutscher Floristen e.V. (FDF) vorgegebenen Aufgaben. Dazu gehören: eine Pflanzarbeit „Naturausschnitt“, eine Überraschungsarbeit „Brautstrauß“, ein Strauß „Ick bin een Berliner“ und ein Floraler Raumschmuck „Nationen der Welt“. Besondere Anforderungen: Alle Arbeiten waren so zu erstellen, dass ihr Gesamteindruck eine Woche lang Frische ausstrahlen sollte.

Drei Floristinnen aus Sachsen-Anhalt - Andrea Knutas aus Jütrichau, Anja Pommerenke aus Wanzleben und Laura Steinfeldt aus Klötze - sowie zwei aus Berlin - Dominique Ostheeren und Thi Phuong Nhung Nguyen - stellten sich dem Landes-Wettbewerb um die Silberne Rose und zeigten ihr Können. Auch wenn es nur einen Sieger geben kann, zeugten doch alle Arbeiten von viel Kreativität und Einfühlungsvermögen.

In einem ersten Teil war die Pflanzarbeit „Naturausschnitt“ zu arbeiten. Die Teilnehmerinnen hatten dafür eine Stunde Zeit und eine Fläche von 1,5 x 1,5 Meter zur Verfügung. Die Pflanzarbeiten reichten von einer Dünenfläche über Waldausschnitte bis zu einem sumpfigen Uferbereich. In einer Beschreibung ist nachzulesen, um welchen Naturausschnitt es sich handelt. So erfahren die Besucher auch etwas über Binnendünenflächen in Brandenburg und die durch Wind hervorgebrachten Bildungen aus Sand.

Die zweite Aufgabe bestand darin, einen Strauß zum Thema „Ick bin een Berliner!“ zu binden. Dazu war ein gebundenes Werkstück für eine berühmte lebende oder verstorbene Berliner Persönlichkeit zu arbeiten. Für diese Aufgabe hatten die Wettbewerbsteilnehmer eine Stunde Zeit.

Der Strauß für Marlene Dietrich mit dem Titel „Sag mir, wo die Blumen sind“ wurde in einem schwarzen Kasten präsentiert, der durch Löcher von außen zu erkunden ist. Der Strauß für Kurt Tucholsky zeichnet sich durch die erlesene Farbwahl der Blumen aus – so abgestimmt und überlegt, wie seine Prosa und Gedichte waren. Bunte Sträuße sind Nina Hagen und Klaus Wowereit zugeordnet. Auch für Fußballer Jérôme Boateng gibt es einen Strauß.

Für die Überraschungsarbeit „Brautstrauß“ gaben die Juroren zwei Stunden Zeit. Die Teilnehmer konnten sich für diese Aufgabe nicht vorbereiten. Jeder Florist erhielt ein Überraschungspaket an Blumen und Werkstoffen, nur aus diesem Fundus durfte der Strauß gearbeitet werden. Der Fundus war für alle Teilnehmerinnen gleich. Es gab die unterschiedlichsten Resultate: Hier wurde Brautschmuck zum Beispiel durch cremefarbene oder orangefarbene Blüten dominiert. Auch die mutige Kombination von Orange und Rosa wurde mit Blüten in Brautsträußen demonstriert.

Die letzte Aufgabe forderte von den Teilnehmerinnen nochmals vollen Einsatz. Ein floraler Raumschmuck „Nationen der Welt“ war auf einer Fläche von 2 x 2 Meter zu bearbeiten. Dazu hatten sich die Floristinnen in Vorbereitung ein Land ausgesucht, ein Gerüst geschaffen, um dann in zwei Stunden ihr Werk fertig zu stellen. Die Wahl reichte von Japan und China über Holland bis nach Brasilien.

Zur Siegerehrung waren die Präsidentin des FDF Sachsen-Anhalt Andrea Marchand, der Präsident des FDF Berlin-Brandenburg Klaus-Peter Schmidt und die Vizepräsidentin des Bundesvorstandes Cornelia Pommerenke sowie Vertreter der Sponsoren und Kooperationspartner gekommen.

Von Seiten der IGA würdigte die Geschäftsführerin Katharina Lohmann die kreativen Arbeiten. Sie erinnerte in ihrem Grußwort an die Oper „Der Rosenkavalier“, in der Octavian als Rosenkavalier zeremoniell eine Silberne Rose überbringt.

Die Silberne Rose für Berlin-Brandenburg gewann Dominique Ostheeren, Eventfloristik in Berlin.

Die Silberne Rose für Sachsen-Anhalt ging an Andrea Knutas, Blumenwerkstatt Neumann in Jütrichau.

Der Fachverband Deutscher Floristen zeichnete Laura Steinfeld, Gärtnerei Richter in Klötze, mit dem Ehrenpreis für die punktbeste Arbeit aus. Für ihren Brautstrauß erhielt die Teilnehmerin die höchste Punktzahl aller Arbeiten.

Begleitend findet eine Ausstellung für Trauerfloristik statt. Daran haben sich Floristik-Firmen aus Sachsen-Anhalt beteiligt. Während der Silbernen Rosen fertigten die anwesenden Vertreterinnen des FDF weitere Arbeiten an, die die Ausstellung bereichern. Die Besucher hatten die Möglichkeit, am Eröffnungstag ihr Votum für die besten Arbeiten abzugeben. In der Zuschauergunst liegt die Schloss-Floristik aus Flechtigen vorn.

Für Lorenz Ott, Staatliche Fachschule für Blumenkunst Weihenstephan, war die Silberne Rose Anlass, den ehemaligen Präsidenten des FDF in Berlin, Andreas Tunger, mit dem Moritz-Ahrens-Preis auszuzeichnen. In seiner Laudation ehrte er den hervorragenden Floristen für seine Tätigkeit.


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