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Infodienst Nr. 37 vom 09.09.2017

ZUKUNFT in ARBEIT – Leistungsstarker Gärtnernachwuchs

Festveranstaltung des Deutschen Gartenbautages am 8. September 2017 in Berlin

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßte über 250 Gäste aus Politik, Wissenschaft und der Branche zur diesjährigen Festveranstaltung des Deutschen Gartenbautages am 8. September 2017 auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung 2017 (IGA) in Berlin.

„Es ist gute Tradition, dass der Zentralverband seinen Deutschen Gartenbautag in der jeweiligen Gartenschaustadt ausrichtet. Wir unterstreichen damit jedes Mal wieder, dass uns die Grüne Stadtentwicklung eine Herzensangelegenheit ist. So können wir auch alle zwei Jahre die Leistungsfähigkeit und Vielfältigkeit unseres Berufes in dieser Form unter Beweis stellen“, begrüßte Jürgen Mertz, Präsident des ZVG, die Gäste auf der IGA.

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Christian Schmidt, betonte in seiner Festrede die große Bedeutung des deutschen Gartenbaus als wichtigen Wirtschaftszweig. Auch die Grußworte von Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und Stefan Tidow, Staatssekretär Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin brachten die Wertschätzung für den deutschen Gartenbau zum Ausdruck.

Traditionsgemäß findet am Deutschen Gartenbautag die Inthronisierung der neuen Deutschen Blumenfee statt. In diesem Jahr hat die 23-jährige Zierpflanzengärtnerin Lisa Bartels das Amt der Deutschen Blumenfee übernommen. Ein Jahr lang wird sie die grüne Branche in der Öffentlichkeit und gegenüber den Medien repräsentieren.

Für hervorragende, beispielgebende Innovationen im Gartenbau vergibt das BMEL jährlich den Deutschen Innovationspreis Gartenbau. Abteilungsleiter für ländliche Räume, strategische und politische Konzeption, Thomas Windmöller zeichnete in diesem Jahr die Firmen „Staudengärtnerei Gaißmayer“, „Lock Antriebstechnik“, „Wiesenobst“ und „Green Contor“ mit dem Innovationspreis aus.

Im Rahmen der Festveranstaltung verlieh ZVG-Präsident Jürgen Mertz Ralf Kretschmer für sein außerordentliches Engagement als Vorsitzender im Ausschuss für Bildungspolitik und Berufsbildung, die Ehrennadel des Verbandes in Gold. Kretschmer engagiert sich bereits seit 1999 für die Grüne Branche und legte nach zwölf Jahren sein Amt nieder.

Aus mehr als 5.000 teilnehmenden jungen Gärtnerinnen und Gärtnern hatten sich im Laufe des Jahres in Orts-, Landes- und zuletzt im Bundesentscheid die Sieger des diesjährigen Berufswettbewerbes qualifiziert. Unter dem Motto „Gärtner. Der Zukunft gewachsen. –  MEHR als nur ein grüner Daumen.“ mussten fachliches Können, gärtnerisches Know-how und Allgemeinwissen bei den Aufgaben genauso unter Beweis gestellt werden wie Teamarbeit. Feierlich wurden die Sieger des 30. Berufswettbewerbes durch das BMEL, bei dem die Schirmherrschaft liegt, geehrt. Florian Kaiser, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) e.V. und ZVG-Präsident Mertz gratulierten den Preisträgern auf der Festveranstaltung.

Bildunterschrift/ Download: Foto ZVG/ Thomas Rafalzyk
Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßte über 250 Gäste aus Politik, Wissenschaft und der Branche zur diesjährigen Festveranstaltung des Deutschen Gartenbautages
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Wie arbeitet der Deutsche Gartenbau in Zukunft?

Vortragsreihe und Podiumsdiskussion zur öffentlichen Mitgliederversammlung des ZVG

(ZVG) Die öffentliche Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) fand im Rahmen des Deutschen Gartenbautages am 8. September 2017 in Berlin statt. Unter dem Motto „ZUKUNFT in ARBEIT“ beleuchteten eine Vortragsreihe und Podiumsdiskussion Fragen zur Arbeitswelt des Deutschen Gartenbaus von morgen.

Dr. Max Neufeind, Referent für Grundsatzfragen der Arbeitspolitik im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, stellte in seinem Vortrag „Arbeiten 4.0 – die Arbeitswelt im Wandel gestalten“ das gleichnamige Weißbuch des Ministeriums vor. Dabei ging er speziell auf die Veränderungen in der Arbeitswelt und ihre Folgen für die Gesellschaft ein.

Mitarbeiterzufriedenheit und Veränderungsprozesse in Unternehmen des deutschen Gartenbaus waren die Schwerpunktthemen von Dr. Stephan Meyerding, Georg-August-Universität Göttingen. Besonderes Augenmerk legte er dabei auf den Fachkräftemangel, den demografischen Wandel und die veränderte Arbeitseinstellung einer neuen Generation.

Holger Strunk und Bernd Hoffstedde, von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau (LVG) Heidelberg, zeigten in ihrem Vortrag „Führungskräfte von morgen: digital fit – offen für Neues“ die Chancen beim Einsatz von digitalen Medien in der Arbeitswelt für den Gartenbau auf.

Mitarbeitermotivation und Arbeitgeberattraktivität seien nur einige der Vorteile des agilen Führungsmodells für Unternehmen, betonte Prof. Dr. Karin Schnitker, von der Hochschule Osnabrück. Sie analysierte die Führung gartenbaulicher Unternehmen und die Kernprinzipien agiler Organisation.

Auf Initiative des Arbeitskreises Hochschulausbildung Gartenbau und Landschaftsarchitektur im ZVG und des Absolventenverbandes BHGL waren im Herbst 2016 672 Absolventinnen und Absolventen deutscher Gartenbauuniversitäten und Fachhochschulen in einer Onlinebefragung zur Qualität Ihres Studiums, zum Berufseinstieg, zur aktuellen beruflichen Situation und zu Zukunftsperspektiven befragt worden. Prof. Dr. Ulrich Enneking, von der Hochschule Osnabrück, stellte die aktuelle „Berufsfeldanalyse Gartenbau“ vor.

In der abschließenden Podiumsdiskussion regte Moderator Tim Jacobsen vom Rheinischen Landwirtschafts-Verlag GmbH, den Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern an.

„Als gärtnerischer Unternehmer beschäftigen mich Fachkräftemangel, Digitalisierung und die Arbeitswelt von morgen sehr. Die Vorträge unserer Referenten konnten uns hoffentlich allen die Sorge nehmen. Der Mensch wird auch in Zeiten der Digitalisierung weiter im Zentrum stehen“, resümierte ZVG-Präsident Jürgen Mertz.

Bildunterschrift/ Download: Foto ZVG/ Thomas Rafalzyk
Unter dem Motto „ZUKUNFT in ARBEIT“ beleuchteten eine Vortragsreihe und Podiumsdiskussion Fragen zur Arbeitswelt des Deutschen Gartenbaus von morgen. (v.l.n.r. Tim Jacobsen, Prof. Dr. Ulrich Enneking, Dr. Max Neufeind, Dr. Stephan Meyerding, Holger Strunk, Bernd Hoffstedde, Prof. Dr. Karin Schnitker)
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ZVG blickt auf erfolgreiches Verbandsjahr zurück

(ZVG) Auf der nicht öffentlichen Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) blickte Generalsekretär Bertram Fleischer in seinem Bericht auf die Verbandsarbeit des vergangenen Jahres zurück. Neben der Verabschiedung des ZVG-Haushaltes stand Vizepräsident Hartmut Weimann zur Wiederwahl an.

„Die Summe ist mehr als seine Teile“, mit diesem Zitat umschrieb Fleischer die erfolgreiche politische Netzwerkarbeit des Verbandes, die der ZVG seit fast 70 Jahren für seine Mitglieder leistet.

„Wir sind in das Jahr 2017 mit der Veröffentlichung unserer Positionen zur Bundestagwahl gestartet. Dadurch konnten wir schon weit im Vorfeld der Wahl unsere Forderungen für den Gartenbau an die politisch Verantwortlichen in den Parteien und Fraktionen tragen“ berichtete der ZVG-Generalsekretär.

Wesentliche Kernpositionen des Gartenbaus sind unter anderem die Verbesserung der Zulassungssituation bei Pflanzenschutzmitteln, die politische Unterstützung bei der Risikoabsicherung der Betriebe hinsichtlich Extremwetterereignissen und Quarantäneschädigern, sowie die Fortsetzung des Bundesprogramms zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Kritisch betrachtete Fleischer die Situation der Gartenbauwissenschaften und berichtete über die umfangreichen Aktivitäten des Verbandes zum Erhalt des Zierpflanzenforschungsinstituts in Erfurt. Darüber hinaus ging er auf den Fall der im Mai dieses Jahrs gefundenen gentechnisch Petunien ein. „Hier hat der ZVG sehr gute Krisenkommunikation im Sinne seiner Unternehmen geleistet -sachlich, schnell und effektiv.“

Abschließend stellte Fleischer verschiedene Projekte des Verbandes vor, die in diesem Jahr initiiert worden waren. So unter anderem die Geschäftsklimaumfrage für alle im Verband vertretenen Fachrichtungen oder das online Portal für den Erwerb des Pflanzenschutzsachkundenachweises. Weiterhin hat die Mitgliederversammlung den Verbandshaushalt für 2018 mit großer Mehrheit beschlossen. Darüber hinaus standen verschiedene Wahlen an. Erfolgreich wurde ZVG-Vizepräsident Hartmut Weimann für drei Jahre wiedergewählt Zur Wahl stand auch der Vorsitz des Arbeitsausschusses für Sozialpolitik. Hier bestätigten die Mitglieder der Versammlung ZVG-Präsident Jürgen Mertz für weitere drei Jahre. Ebenso wiedergewählt wurde der Vorsitzende des Arbeitsausschusses für Technik und Bauwesen im Gartenbau, Thomas Koch. Im Arbeitsausschuss für Ausstellungsfragen folgte Wolfgang Härtel Josef Knostmann im Vorsitz. Geehrt wurde Karl Wolf mit der Großen Ehrenmedaille in Gold des Verbandes.

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung wird der nächste Deutsche Gartenbautag am 25. und 26. September 2018 in Berlin stattfinden.


Hartmut Weimann als Vizepräsident wiedergewählt

(ZVG) Am 9. September 2017 wurde Hartmut Weimann in der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) anlässlich des Deutschen Gartenbautags in Berlin mit überzeugender Mehrheit für weitere drei Jahre als Vizepräsident des ZVG wiedergewählt.

Weimann bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und nahm die Aufgabe gerne an. ZVG-Präsident Jürgen Mertz dankte Weimann für die bisherige engagierte Arbeit im Sinne des gärtnerischen Berufsstandes und begrüßt die weitere Zusammenarbeit.

Weimann ist seit September 2012 ZVG-Vizepräsident und seit Februar 2011 Präsident des Württembergischen Gärtnereiverbandes, der 2016 zum Gartenbauverband Baden-Württemberg, Hessen fusionierte. Auf Landes- und Regionalebene engagiert sich Hartmut Weimann in verschiedenen Gremien für den Berufsstand, Wirtschaft und Gesellschaft. Besonders liegt ihm die Werbung für den grünen Beruf am Herzen. Das Image des Berufstandes zu verbessern sowie den gärtnerischen Unternehmergeist und das kaufmännische Bewusstsein zu wecken und zu fördern, ist ihm wichtig. Das große gärtnerische und langjährige Netzwerk, gespannt über Unternehmen aller Fachsparten, Forschung, Wissenschaft und Schulen sowie die Verbindung zu vielen Kollegen helfen ihm bei seinen Ehrenämtern.

Bildunterschrift/ Download: ZVG/ Markula
Hartmut Weimann wurde in der Mitgliederversammlung des ZVG mit überzeugender Mehrheit für weitere drei Jahre als Vizepräsident des ZVG wiedergewählt. (v.l.nr. Generalsekretär Bertram Fleischer, Hartmut Weimann, Deutsche Blumenfee Lisa Bartels, Präsident Jürgen Mertz, Vizepräsident Wilhelm Böck)
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Ehrennadel in Gold für außerordentliches Engagement

Ausschussvorsitzender für Bildungspolitik und Berufsbildung Ralf Kretschmer geehrt

(ZVG) Im Rahmen des Deutschen Gartenbautags vom 7. bis 9. September 2017 in Berlin wurde Ralf Kretschmer die Ehrennadel in Gold für sein außerordentliches Engagement als Vorsitzender im Ausschuss für Bildungspolitik und Berufsbildung verliehen. Kretschmer legt nach zwölf Jahren sein Amt nieder. Mit den Worten „Je erfolgreicher unsere Branche ausgebildet ist, desto wirtschaftlicher und damit erfolgreicher sind auch wir“, würdigte Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) das ehrenamtliche Engagement von Kretschmer.

Ralf Kretschmer wurde am 21. Januar 1968 in Kiel geboren. Dort ist der Gärtnermeister Inhaber der Gärtnerei Kretschmer. Bereits seit den 1990er Jahren engagiert sich Kretschmer für den Berufsstand. Durch sein Engagement als Mitglied im Ausbildungsausschuss des Gartenbauverbands Nord (GVN), begann er 1999 im ZVG-Ausbildungsausschuss mitzuarbeiten. Vorsitzender des Ausschusses für Bildungspolitik und Berufsbildung im ZVG ist Kretschmer seit 2005. In der Zeit als Vorsitzender des Ausschusses für Bildungspolitik und Berufsbildung zählte der Start der Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ 2012, die Förderung der TAG – Top Ausbildung Gartenbau und die Erarbeitung und Verbreitung der ersten Bundesempfehlung zur gärtnerischen Ausbildung im Bereich „Verkaufen und Beraten“ zu seinen Erfolgen.

Kretschmer engagiert sich darüber hinaus seit 2009 als Vorsitzender des Arbeitskreises Ausbildung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF). Auf der Jahrestagung des BdF Anfang des Jahres wurde er zum stellvertretenden BdF-Vorsitzenden gewählt.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz dankt Kretschmer mit der Verleihung der goldenen Ehrennadel für den vielseitigen Einsatz und die Erfolge im Bereich der Bildungspolitik und Berufsbildung.

Bildunterschrift/Download: Foto ZVG/ Thomas Rafalzyk
Im Rahmen des Deutschen Gartenbautags verlieh ZVG-Präsident Mertz Ralf Kretschmer die Ehrennadel in Gold für sein außerordentliches Engagement als Vorsitzender im Ausschuss für Bildungspolitik und Berufsbildung. (v.l.n.r. Jürgen Mertz, Ralf Kretschmer, Deutsche Blumenfee Lisa Bartels)
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Große Ehrenmedaille für Karl Wolf

Höchste Ehrung des ZVG für außerordentliches berufsständisches Engagement

(ZVG) Im Rahmen des Deutschen Gartenbautags 2017 des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) in Berlin erhielt Karl Wolf am 9. September die Große Ehrenmedaille in Gold. ZVG-Präsident Jürgen Mertz verlieh eine der höchsten Auszeichnungen des Verbandes für Wolfs überzeugendes und langjähriges berufsständisches Engagement. Er würdigte ihn als Persönlichkeit, die Außergewöhnliches für den deutschen Gartenbau geleistet hat und dankte ihm für seine ziel- und sachorientierte Arbeit im Sinne des Berufsstands. Mertz dankte auch Ehefrau Irene Wolf, die stets die Verbandsarbeit mitgetragen hatte. Karl Wolf wird in Kürze in den beruflichen Ruhestand eintreten und damit auch seine noch bestehenden berufsständischen Ämter abgeben. „Das war einzigartig. Lieber Karl, durch unsere langjährige, gemeinsame Verbandsarbeit in Hessen, warst du nicht nur ein geschätzter Kollege - für mich bist du ein Freund! Ich verleihe dir eine der höchsten Auszeichnungen, die Große Ehrenmedaille in Gold“.

Wolf, der mit seiner Ehefrau Irene eine Friedhofsgärtnerei in Wiesbaden führt, brachte sich in zahlreichen Funktionen für den Berufsstand ein. Unter anderem ist er seit 1993 als Vorsitzender der Fachgruppe Friedhof im Hessischen Gärtnereiverband und später Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates und Beirates der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen und als Kreisgärtnermeister des Kreisverbandes Wiesbaden war er ebenso aktiv, wie als Mitglied der Vertreterversammlungen der Berufsgenossenschaft (BG), Alterskasse, Krankenkasse und dort auch als Rechnungsprüfer. Auch in den gärtnerischen Ausschüssen der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) war Wolf engagiert. Seit 1999 ist der Gärtnermeister Vorstandsmitglied des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) und war bis 2015 stellvertretender Vorsitzender des Vereins zur Förderung der deutschen Friedhofskultur. 2005 übernahm Wolf, nach dem plötzlichen Tod von Dirk Gertzmann, kommissarisch den Vorsitz des BdF, bis 2006 Lüder Nobbmann gewählt wurde. In der Dauergrabpflegegesellschaft (D-GmbH) begleitete er bis zu deren Verschmelzung in die Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner (GdF) im Jahr 2016 über viele Jahre das Amt des Vorsitzenden des Verwaltungsrates. Das langjährige, über zwei Jahrzehnte andauernde, Engagement auf Kreis-, Landes- und zuletzt auf Bundesebene – auch in sehr schwierigen Jahren – machen deutlich, dass Wolf Außerordentliches zur Weiterentwicklung der Branche beigetragen hat.

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Im Rahmen des Deutschen Gartenbautags 2017 erhielt Karl Wolf die Große Ehrenmedaille des ZVG in Gold. (v.l.n.r. Deutsche Blumenfee Lisa Bartels, Wolf, Mertz)
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RAM neues Mitglied im ZVG

Mitgliederversammlung bestätigt Mitgliedschaft

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt RAM GmbH Mess- und Regeltechnik (RAM) als neues Mitglied auf der Mitgliederversammlung am 9. September 2017 im Rahmen des Deutschen Gartenbautages.

Die Firma wurde 1971 gegründet und hat ihren Firmensitz in Herrsching am Ammersee. Sie entwickeln und fertigen analoge und digitale Geräte zur Regelung und Steuerung von haustechnischen Anlagen und Gewächshäusern. In Entwicklung, Fertigung und Projektbearbeitung sind derzeit etwa 40 erfahrene Mitarbeiter beschäftigt.

„Von der Zuverlässigkeit der Gewächshaustechnik hängt die Existenz der Grünen Branche ab, von der Energiebilanz nicht zuletzt ihr wirtschaftlicher Erfolg. Wenn die Energiepreise steigen, sind intelligente, gut aufeinander abgestimmte Systeme unentbehrlich, um in den Gartenbaubetrieben für konstante Qualität und optimalen Flächenertrag zu sorgen“, so Thomas Hain, Geschäftsführer RAM.

ZVG und RAM setzen sich gemeinsam dafür ein, im Bereich Gewächshaustechnik und Energieeffizienz, praktikable Lösungen für den Berufsstand zu sichern.


Abtauchen in den Gartenbau: Virtual Reality macht den Beruf Gärtner erlebbar

360-Grad-Video für die Nachwuchswerbekampagne auf dem Deutschen Gartenbautag vorgestellt

(ZVG/GMH) Für eine gelungene Bewerberansprache ist es wichtig, den Beruf für potenzielle Kandidaten so erlebbar wie möglich zu machen und authentische Einblicke zu vermitteln. Neue 360-Grad-Video-Technologien und der Blick durch eine Virtual Reality -Brille bieten hierbei ganz moderne Möglichkeiten, die sich der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) im Rahmen seiner Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ zunutze macht. Auf der öffentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Gartenbautages am 8. September wurde das Video erstmals präsentiert.

Mit dem 360-Grad-Video „Plant and Run“ der Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ wird der Beruf Gärtner für Jugendliche in einer Art „Jump-and-Run-Spiel“ erlebbar. Der Betrachter des Videos begleitet den Hauptdarsteller – einen Spieler – bei seiner Herausforderung, sieben gärtnerische Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit zu erledigen. Durch den Rundumblick erhält der Betrachter das Gefühl, den „Spieler“ live zu begleiten. Denn im Gegensatz zu traditionellen Videos bietet ein 360-Grad-Video dem Zuschauer die totale Kontrolle über das, was er sieht.

Rechts, links, oben, unten - der Zuschauer allein bestimmt die Sichtweise, indem er seinen Blickwinkel durch das Kippen und Schwenken des Smartphones oder per Mausklick am Computer steuert. So ist der Zuschauer nicht mehr nur passiver Betrachter, sondern Teil des Medienerlebnisses. Verstärken lässt sich das Erlebnis mit dem Blick durch eine VR-Brille. Durch ihre geschlossene Form wird die Umgebung völlig ausblendet. Der Zuschauer taucht ab in eine andere Welt.

„360-Grad-Videos und VR-Brillen sind topaktuelle digitale Trends, mit denen wir den technologischen Nerv der Schüler treffen. Zudem vermitteln wir greifbare Eindrücke, indem Schüler sich sozusagen mitten in die Gärtnerei stellen und etwas vom Arbeitsalltag erleben können“, erklärt Heidi Hecht, Social Media Expertin beim Grünen Medienhaus, der Leadagentur der Nachwuchswerbekampagne.

„Plant and Run“ ist unter www.beruf-gaertner.de/360Grad sowie allen Social-Media-Kanälen der Kampagne veröffentlicht und soll auch bei verschiedenen Ausbildungsevents von der Branche eingesetzt werden. Für die Präsentation des Videos kommen VR-Brillen zum Einsatz, die Jugendliche aus Interesse an dieser neuen Technologie an den Stand ziehen. Mit dem Blick durch die Brille erleben sie den Beruf Gärtner aus einer Perspektive, wie sie ihn noch nicht kennen. VR-Brillen zum Mitnehmen, „Cardboardbrillen“ aus Pappe, werden Interessenten im Design der Kampagne mit Link auf das Video mitgegeben. Damit verbreiten diese als Multiplikatoren das Video weiter.

Über das Grüne Medienhaus
Das Grüne Medienhaus wurde auf Initiative des Zentralverbandes Gartenbau e.V. gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, den Gartenbau mit der Medienbranche zu verbinden. Unter der Leitung von Projektmanager, Michael Legrand, übernimmt das GMH Projekte der Öffentlichkeitsarbeit im Gartenbau von der Planungsphase bis zur Erfolgskontrolle. So auch bei dem Projekt der Image- und Nachwuchswerbung im Gartenbau.

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Auf der öffentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Gartenbautages wurde das Video erstmals präsentiert.
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Foto GMH
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Eine Fee aus dem Norden – Lisa Bartels ist die Deutsche Blumenfee 2017/2018

23-jährige Zierpflanzengärtnerin ist für ein Jahr das Gesicht der grünen Branche

(ZVG) Mit Lisa Bartels hat am 8. September 2017 eine 23-jährige Zierpflanzengärtnerin das Amt der Deutschen Blumenfee übernommen. Ein Jahr lang wird sie die grüne Branche in der Öffentlichkeit und gegenüber den Medien repräsentieren.

Geboren und aufgewachsen in Schortens an der Nordsee hat die neue Deutsche Blumenfee schon von Kindesbeinen an Gärtnerluft geschnuppert. Im, in zweiter Generation geführten, Blumengeschäft Garlichs der Eltern und der dazugehörigen Friedhofsgärtnerei hat die Liebe für Blumen und Pflanzen ihren Ursprung. Im Sommer dieses Jahres beendete Lisa Bartels als Leistungsbeste ihre Ausbildung als Gärtnerin im Zierpflanzenbau. Aktuell arbeitet sie bei Klusmann Gartenbau GmbH&Co.KG in Friedeburg, die sich ganz auf die Produktion von Orchideen spezialisiert haben. Als Gesicht der Grünen Branche möchte die neue Deutsche Blumenfee junge Leute für eine Lehre im Gartenbau motivieren und freut sich darauf, ein Jahr lang den Deutschen Gartenbau zu repräsentieren.

Von einer Fachjury ausgewählt, wurde sie zum Deutschen Gartenbautag am 8. September 2017 in Berlin offiziell von Eva Kähler-Theuerkauf, der Vorsitzenden des BVE/BVZ-Werbeausschusses in das Amt eingeführt.

Nach einem erfolg- und terminreichen Jahr wurde Corina Krause als Blumenfee verabschiedet. Sie übergab das Amt feierlich an ihre Nachfolgerin. ZVG-Präsident Jürgen Mertz dankte Corina für ihr Engagement und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute.

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Zum Deutschen Gartenbautag wurde Lisa Bartels offiziell als neue Deutsche Blumenfee 2017/2018 in das Amt eingeführt. (v.l.n.r. Corina Krause, Lisa Bartels, Eva Kähler-Theuerkauf, Jürgen Mertz)
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Mit Lisa Bartels hat am 8. September 2017 eine 23-jährige Zierpflanzengärtnerin das Amt der Deutschen Blumenfee übernommen.
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Gartenbau – eine innovative Branche

BMEL verleiht Innovationspreis Gartenbau 2017

(ZVG) Abteilungsleiter für ländliche Räume, strategische und politische Konzeption, Thomas Windmöller, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ehrte am 8. September 2017 auf der Festveranstaltung des Deutschen Gartenbautages in Berlin die diesjährigen Preisträger des Deutschen Innovationspreises Gartenbau des BMEL. Er betonte bei der Verleihung die Bedeutung des Gartenbaus für die deutsche Wirtschaft.

Für hervorragende, beispielgebende Innovationen im Gartenbau vergibt das BMEL jährlich den Deutschen Innovationspreis Gartenbau.

In der Kategorie „Pflanze“ gewann die Firma „Staudengärtnerei Gaißmayer“ aus Illertissen für ihr Gesamtsortiment von Stauden zum Erhalt einer Vielzahl an ausgewählten Arten und Sorten.

Einen Innovationspreis in der Kategorie „Technik“ erhielt die Firma „Lock Antriebstechnik“ aus Ertingen für ihr neues Zahnstangengetriebe EZD 52, das zur Betätigung von Lüftungsklappen eingesetzt wird.

Für „dein Ingelbaum: Wir pflanzen 777 Apfelbäume für die Region Mainz Bingen“ gewann in der Kategorie Kooperation/Betriebsorganisation/Unternehmenskonzepte die Firma „Wiesenobst“ aus Ingelheim am Rhein den Innovationspreis.

„Green Contor“ aus Westerstede konnte den Innovationspreis für das Konzept „Landgefühl“ in der Kategorie Kooperation/ Betriebsorganisation/ Unternehmenskonzepte entgegennehmen. „Landgefühl“ ist ein umfassendes Vermarktungskonzept für Outdoorpflanzen, das sich an den allgemein boomenden Nostalgietrend anlehnt.

Die Bewertung erfolgt nach der innovativen Qualität, der Bedeutung der Innovation innerhalb der Gartenbauwirtschaft, der praktischen Anwendung, den Marktchancen und dem Modellcharakter für andere Betriebe, in den Kategorien Pflanze, Kooperation/ Betriebsorganisation/ Unternehmenskonzepte und Technik.

Jeder der drei Preise ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 € dotiert.
Nähere Informationen zu den Preisträgern finden Sie hier:
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Thomas Windmöller vom BMEL ehrte auf der Festveranstaltung des Deutschen Gartenbautages in Berlin die Preisträger des Deutschen Innovationspreises Gartenbau 2017 des BMEL.
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In der Kategorie „Pflanze“ gewann die Firma „Staudengärtnerei Gaißmayer“ aus Illertissen.
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In der Kategorie „Technik“ gewann die Firma „Lock Antriebstechnik“ aus Ertingen.
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In der Kategorie Kooperation/Betriebsorganisation/Unternehmenskonzepte gewann die Firma „Wiesenobst“ aus Ingelheim am Rhein.
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In der Kategorie Kooperation/ Betriebsorganisation/ Unternehmenskonzepte gewann „Green Contor“ aus Westerstede.
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Berufsfeldanalyse Gartenbau 2016/2017 veröffentlicht

(ZVG/BHGL) Auf Initiative des Arbeitskreises Hochschulausbildung Gartenbau und Landschaftsarchitektur des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) und des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V. (BHGL) wurde die hochschulübergreifende Berufsfeldanalyse Gartenbau 2016/2017 durchgeführt. Anlässlich des Deutschen Gartenbautages zum Thema „ZUKUNFT in ARBEIT“ wurde die Studie am 8. September vorgestellt.

Erstmalig wurde die Berufsfeldanalyse in diesem Jahr von Prof. Dr. Ulrich Enneking von der Hochschule Osnabrück übernommen. Damit wird die Befragungsreihe fortgesetzt, die den Hochschulen Aufschluss über den Verbleib ihrer Absolventen und über die ersten Erfahrungen beim Berufseinstieg vermitteln soll. Ebenso gibt die Befragung Rückschlüsse auf das Berufsfeld Gartenbau und klärt, welche Anforderungen heutzutage die Branche Gartenbau an Bachelor- und Masterstudierende stellt. Für die Hochschulen ist die Befragung Teil der Aktivitäten um Qualitätsverbesserungen in der Lehre und soll Aufschluss darüber geben, wie sich das Berufsfeld und seine Anforderungen verändern und wo die beteiligten Hochschulen im bundesweiten Vergleich stehen.

Knapp 700 Absolventinnen und Absolventen nahmen im Herbst 2016 über einen Online-Fragebogen an der diesjährigen Berufsfeldanalyse teil. Alle Hochschulen und Universitäten mit gartenbaulichen Studiengängen haben sich beteiligt.

Prof. Dr. Ulrich Ennekings Fazit zur Berufsfeldanalyse: „Die Absolventen zeigten eine hohe Zufriedenheit mit ihrem Studium und würden überwiegend wieder Gartenbau studieren. Als wichtigste Änderungswünsche wurden „Mehr Praxisnähe“, „Eine bessere Darlegung beruflicher Chancen“ und „Eine stärkere Förderung von Führungskompetenz“ an die Hochschulen herangetragen. Erfreulicherweise haben nur etwa 30 Prozent länger als drei Monate nach einer ersten Anstellung gesucht.“ Die Haupttätigkeitsbereiche der Gartenbauingenieurinnen und -ingenieure im Berufsfeld sind Produktionsbetriebe (35 Prozent), Handelsbetriebe (Gartencenter, Großhandel, E-Commerce – 26 Prozent), Einzelhandelsgärtnereien und Dienstleister (29 Prozent). In einem Modell zur Erklärung von Einkommensunterschieden wurden mehrere signifikante Einflussgrößen identifiziert, davon Berufserfahrung als die wichtigste.

Mit der Absolventenbefragung von 1996 unter der Leitung von Prof. Dr. H. A. Dicke und Dipl.-Ing. (FH) M. G. Megies sowie dem ZVG begann die Analyse. In den Jahren 2008 sowie 2011 wurde sie durch Prof. Dr. G. Ohmayer fortgesetzt.

Die Berufsfeldanalyse wird finanziell durch nachfolgende Förderer unterstützt:

  • Bundesverband der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V. (BHGL)
  • Förderverein Bundesverband der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V. (BHGL)
  • Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG)/ Ernst-Schröder-Stiftung
  • Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V.
  • Verband der Weihenstephaner Ingenieure (Gartenbau und Landschaftsarchitektur) e. V.
  • Verband Ehemaliger Dresden-Pillnitzer e. V.
  • Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer - Geisenheim Alumni Association e. V. (VEG)
  • Verband Ehemaliger Erfurter und Köstritzer e. V. Gartenbau und Landschaftsarchitektur

Auf folgenden Seiten gelangen Sie zu den Ergebnissen:
http://g-net.de/berufsbildung.html
www.bhgl.de
www.gartenbaustudieren.de

Bildunterschrift/ Download: Foto ZVG/ Thomas Rafalzyk
(v.l.n.r.) BHGL-Präsident Marc-Guido Megies, Larisa Chvartsman, Referentin für Bildung und Forschung des ZVG, Prof. Dr. Ulrich Enneking, Fachgebiet Agrarmarketing, Hochschule Osnabrück.
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Fortbilden im Sachkunde Pflanzenschutz für den Gartenbau

ZVG und Landakademie weisen im Rahmen des Gartenbautags auf Online-Schulungsangebot erneut hin

(ZVG/dbv) Im Rahmen des Deutschen Gartenbautages vom 7. bis 9. September 2017 wiesen der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) und die Landakademie des Deutschen Bauernverbandes erneut auf das Online-Schulungsangebot zur Sachkunde im Pflanzenschutz hin.

Gut ausgebildete Fachkräfte sind fit im Pflanzenschutz, insbesondere mit Focus auf den integrierten Pflanzenschutz. Gärtnerinnen und Gärtnern steht dafür ein maßgeschneidertes Online-Angebot mit gartenbauspezifischen Inhalten zur Verfügung. Die Fortbildungsinhalte für den Gartenbau wurden in Kooperation zwischen dem Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) und der Landakademie des Deutschen Bauernverlags entwickelt. Begleitet wurde das Projekt vom Pflanzenschutzamt Berlin, das auch für die bundesweite Anerkennung sorgte.

Mit diesem Online-Kurs kann eine bundesweit anerkannte Teilnahmebescheinigung über die gesetzlich vorgeschriebene Fortbildung zum Sachkundenachweis Pflanzenschutz erlangt werden.

Die Teilnahmebescheinigung ist nach §7 der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung für all diejenigen anerkannt, die bereits sachkundig sind.

Buchen Sie den Online-Kurs jetzt unter
[Onlinebuchung]oder
[Onlinebuchung].


Politische Meldung dieser Woche


„Gartenbau in Deutschland zukunftsfest ausrichten“

ZVG-Präsident Mertz und Bundesminister Schmidt beziehen Stellung zur Zukunft des deutschen Gartenbaus

(ZVG) Auf der Festveranstaltung des Deutschen Gartenbautages 2017 bezogen Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) und Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Christian Schmidt, Stellung zur Zukunft des deutschen Gartenbaus. Unter dem Motto „ZUKUNFT in ARBEIT“ waren am 8. September mehr als 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Branche auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung 2017 (IGA) in Berlin zusammengekommen.

Selbstbewusst zeigte sich ZVG-Präsident Jürgen Mertz: „Unsere Produkte und Dienstleistungen erzielen einen ganz wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen und individuellen Wohlbefinden der Menschen.“ Gegenüber Bundesminister Schmidt betonte er die Vitalität und zukunftsorientierte Wirtschaft des Gartenbaus. Um diese zu erhalten, müssten den Gärtnern allerdings zukunftsweisende Perspektiven von der Politik geboten werden, plädierte Mertz.

Dabei ging er speziell auf die Ausweitung von steuerlich begünstigten Versicherungen für Elementarschäden und die Etablierung von Entschädigungsinstrumenten bei auftretenden Quarantäneschädlingen ein. Bezug nahm er auch auf die Harmonisierung des EU-Pflanzenschutzrechts, die Fortführung des erfolgreichen Bundesprogramms zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau und die Bedeutung einer funktionierenden gartenbaulichen Wissenschafts- und Forschungslandschaft.

„Wir sehen mit großer Sorge auf die Entwicklungen in der gartenbaulichen Forschung und Lehre. Lehrstühle an den Hochschulen werden gestrichen und Forschungseinrichtungen wie das IGZ in Erfurt stehen zur Disposition. Hier muss eine langfristige Absicherung gefunden werden“ forderte der ZVG-Präsident.

Bundesminister Schmidt würdigte in seiner Rede die IGA als Leistungsschau der Branche und brachte dem Gartenbau Wertschätzung entgegen.

„Mein Ziel ist es, den Gartenbau in Deutschland zukunftsfest auszurichten. Dazu müssen wir in Forschung und Innovation investieren. Die Länder und Universitäten sind hier in der Pflicht. Auch ich setze mich dafür ein, dass die Zierpflanzenforschung weiterhin vom Bund gefördert wird. Der Erfolg des Gartenbaus hängt außerdem ab von mutigen Unternehmern und von hochqualifizierten Mitarbeitern. Die Preisträger des diesjährigen Innovationswettbewerbs und des Berufswettbewerbs für junge Gärtnerinnen und Gärtner, die heute geehrt wurden, stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass der deutsche Gartenbau durch Tradition, Leistungsstärke und Innovationskraft besticht. Sie sind die Zukunft des Gartenbaus und ein Aushängeschild der Branche“, bescheinigte Schmidt der Gartenbaubranche.

Bildunterschriften/ Downloads: Fotos Thomas Rafalzyk
Bundesminister Schmidt würdigte in seiner Rede die IGA als Leistungsschau der Branche und brachte dem Gartenbau Wertschätzung entgegen.
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ZVG-Präsident Jürgen Mertz betonte die Vitalität und zukunftsorientierte Wirtschaft des Gartenbaus.
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