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Informationsdienst

Infodienst Nr. 39 vom 21.09.2017

Tag des Friedhofs 2017 zog bundesweit tausende Besucher an

Unter dem Motto „Raum für Erinnerung“ fanden rund 30 Veranstaltungen statt

(ZVG/BdF) Unter dem Motto „Raum für Erinnerung“ fanden am Wochenende bundesweit und in der Schweiz zusammen rund 30 Veranstaltungen zum Tag des Friedhofs 2017 statt. Der Friedhof vereint eine Vielzahl von Aufgaben in sich. Diese Botschaft brachten zahlreiche Städte und Gemeinden den Einwohnern näher:

Er ist ein Ort des Gedenkens und der Trauer, ebenso der Begegnung für Menschen vieler Generationen. Für Hinterbliebene ist es ein Raum für gemeinsame Gespräche und ein Friedhof erzählt immer auch die Geschichte seiner Stadt bzw. Gemeinde. Diese unterschiedlichen Facetten griffen am 16. und 17. September 2017 die bundesweiten Veranstaltungen auf, die wieder tausende Besucher anzogen. Die Friedhofsgärtner veranstalteten gemeinsam mit den Steinmetzen, Bestattern, Floristen, Verwaltern, Religionsgemeinschaften und allen rund um den Friedhof aktiven Vereinen und Institutionen unterschiedliche Programme. So gab es u.a. folgende Angebote: Darstellung und Erläuterung verschiedener Symbolpflanzen, Führungen über den Friedhof mit Erläuterung der einzelnen Bestattungsmöglichkeiten, Luftballonaktionen für Groß und Klein, Kutschfahrten, Steingestaltungen für Kinder, Mustergräbern in unterschiedlichen Formen, Lesungen, Führungen zu Gräbern prominenter Verstorbener oder aber auch zu Memoriam-Gärten und gärtnerbetreuten Grabanlagen. Viele Friedhöfe öffneten für diese Veranstaltung ihr Trauerkaffee.

„Der Tag des Friedhofs am dritten Septemberwochenende ist inzwischen in ganz Deutschland und in der Schweiz eine feste Institution geworden und es erfüllt mit Stolz zu sehen, dass so viele Besucher mit Begeisterung die Angebote annehmen“, so Birgit Ehlers-Ascherfeld, Vorsitzende des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG). Der BdF entwickelte 2001 die Idee und zeigte sich auch in diesem Jahr mit den angebotenen Veranstaltungen und der Resonanz der Bürger sehr zufrieden. Der nächste Tag des Friedhofs findet am 15. und 16. September 2018 statt und bietet erneut einen außergewöhnlichen Blick auf den Friedhof, als Ort der Trauer und Begegnung.

Bildunterschriften/Downloads: Fotos BdF, Bonn
Auf der Internationalen Gartenausstellung 2017 (IGA) in Berlin fand der Tag des Friedhofs auf dem Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ mit vielen Besuchern statt.
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Vorführungen und Mitmachaktionen – wie eine Floristenschau – sensibilisierten die Besucher für die Leistungen einzelner Gewerke.
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Duchroth bringt die Goldmedaille nach Hause

Siegerehrung des europäischen Wettbewerbes Entente Florale in Podcetrtek (Slowenien)

(ZVG) Am 15. September 2017 wurde das Dorf Duchroth für seine Aktivitäten im Wettbewerb, die die nachhaltige und ausgewogene Grünentwicklung im Dorf aufwerteten, mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Der europäische Wettbewerb Entente Florale fand mit der feierlichen Preisverleihung seinen Höhepunkt. Die Teilnehmer aus neun europäischen Staaten kamen im slowenischen Podcetrtek zusammen, um ihre Erfolge zu feiern und sich gegenseitig kennenzulernen.

„Es war für uns ein einziges Glücksgefühl, dass unsere jahrelange engagierte Arbeit mit einer Goldmedaille bewertet wurde“, so Manfred Porr, Bürgermeister von Duchroth.

Schon Anfang Juli war die Europajury vor Ort gewesen und bewertete die Grüngestaltung, das Engagement der Bürger, die touristischen Aktivitäten sowie die Leistungen im Naturschutz und in der Umwelterziehung. Schon 1992 startete die Gemeinde ein Dorf-Wiederherstellungskonzept, um das alte Dorfzentrum zu bewahren. Die Gemeinde erfand den Slogan „Unser neues Gebäudegebiet ist das alte Dorfzentrum“ und begann einen erfolgreichen Prozess, der bis heute andauert. Duchroth ist ein idyllisches und lebendiges Dorf mit einer gesunden Altersstruktur und guter Infrastruktur geworden. Es zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Anzahl von Grünflächen und Gärten aus. Sie begleiten den historischen Ringweg um Duchroth wie einen Ring von Gärten. Das Dorf trägt die Ergänzung "Dorf der Rosen und des Weines". Pflanzen, die geschützt und sehr selten sind, wachsen in und um Duchroth. So ist Duchroth einer der 30 Hotspots der Biodiversität in Deutschland.

Bildunterschrift/ Download: Foto Duchroth
Duchroth wird mit einer Goldmedaille des europäischen Wettbewerbes Entente Florale ausgezeichnet.
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Arbeitskreis Spargel tagte in Veitshöchheim

- Düngeverordnung, Krautabreife und Sortenversuche -

(ZVG/BfG) Der Arbeitskreis Spargel der Fachgruppe Gemüsebau im Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) und im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) tagte vom 11. bis 12. September in Veitshöchheim. Die drei Schwerpunkthemen Düngeverordnung, Krautabreife und Sortenschutz prägten die Tagung der Spargelspezialberater.

Die neue Düngeverordnung und deren Umsetzung 2017 in die Praxis stand im Fokus der 75. Tagung des Arbeitskreises Spargel. Für reine Kohlbetriebe bereitet die Verordnung wahrscheinlich hinsichtlich des Stickstoffbedarfs spezifische Probleme. Die Arbeitskreismitglieder sprachen sich für eine bundesweit einheitliche Umsetzung aus, um Wettbewerbsunterschiede auszuschließen. Dazu sollten die erarbeiteten Mustervollzugshinweise möglichst von allen Bundesländern identisch umgesetzt werden.

Vorgestellt wurden neue Untersuchungen des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) zum Thema Krautabreife. Diese ergaben, dass es bei den Sorten Gijnlim und Rapsody keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Kohlehydrateinlagerung in der Pflanze gibt.

Der Austausch von Versuchsergebnissen gehörte zu den Kernaufgaben des Arbeitskreises Spargel. In diesem Jahr wurden Sortenversuche aus der Pfalz und aus Bayern vorgestellt. Das Ranking nach Ertrag und Wirtschaftlichkeit verschiedener Sorten veränderte sich. Die Einzelergebnisse können zu einem späteren Zeitpunkt in Hortigate eingesehen werden.

Seit 2013 ist der „Spargel aus Franken“ als geografische Herkunftsangabe (g.g.A.) europaweit geschützt. Zuvor lief ein langjähriges Anerkennungsverfahren. Der Spargelanbau in Franken hat Tradition und lässt sich bis 1702 zurückverfolgen. Die besondere klimatische Lage, verbunden mit den fruchtbaren und sandigen Böden, begünstigen die Spargelkultur. 63 Prozent der 568 bayerischen Spargelbetriebe befinden sich in Franken. Sie bauen Spargel auf 1.009 Hektar ihren Bleich- und Grünspargel an.

Abgerundet wurde die Tagung mit Betriebsbesichtigungen bei den Spargelbetrieben Udo Hertlein in Kleinlangen und Hans Wolf in Prichsenstadt.

Bildunterschrift/ Download: Foto: Schneider
Spargelberater aus Deutschland in den Spargelanlagen von Hans Wolf aus Prichsenstadt
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Professur für Nachhaltiges Rasenmanagement

Wolfgang Prämaßing übernimmt Professur

(DRG/ZVG) Am 01. September 2017 erhielt Prof. Dr. Wolfgang Prämaßing von Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram seine Ernennungsurkunde für die Professur „Nachhaltiges Rasenmanagement – Sustainable Turfgrass Management“ an der Hochschule Osnabrück.

Die Stiftungsprofessur wird durch die Deutsche Rasengesellschaft (DRG) zusammen mit 11 weiteren Stiftern ermöglicht. Diese in Deutschland bisher einzige Stiftungsprofessur für Rasen bietet Studierenden mit agrarwissenschaftlichem, gartenbaulichem oder landschaftsbaulichem Werdegang die Möglichkeit, in einem Masterstudiengang der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft vertiefendes Wissen zum Rasen zu erlangen und sich speziell für eine der vielfältigen Aufgaben im „Rasenmarkt“ vorzubereiten.

Prof. Dr. Wolfgang Prämaßing bringt durch seine jahrzehntelangen Erfahrungen rund um den Rasen und seine Nähe zu Auszubildenden, Greenkeepern sowie Unternehmen und Institutionen der Rasenbranche hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Forschung und Lehre an der Hochschule mit.

Bildunterschrift/ Download: Foto Hochschule Osnabrück
Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, überreicht Prof. Dr. Wolfgang Prämaßing (l.) die Ernennungsurkunde für die Professur „Nachhaltiges Rasenmanagement – Sustainable Turfgrass Management“.
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Friedhofstechnik in Essen ein voller Erfolg

Rund 1.200 Fachbesucher informierten sich bei der Fachausstellung

(ZVG/BdF) Am 14. September fand in Essen die Fachausstellung Friedhofstechnik auf dem Gelände des Bildungszentrums Gartenbau der Landwirtschaftskammer NRW (LWK NRW) statt. Mit der angeschlossenen Fachschule für Gartenbau und einer Mustergartenanlage präsentierten 90 Aussteller ihre Spezialangebote.

Das Gelände des Gartenbauzentrums mit seinen zahlreichen Mustergrabstätten ist ein optimaler Rahmen für die Fachausstellung rund um den Friedhof. In diesem Jahr besuchten rund 1.200 Fachbesucher, größtenteils Friedhofsgärtner und Friedhofsverwalter die Friedhofstechnik. Auf über 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche informierten sie sich zu verschiedenen Produktgruppen, wie Ausstattung für Friedhöfe, EDV-Systeme, Grabbagger, Grabverbau, Kleintransporter, Maschinen und Geräte. Zahlreiche andere Speziallösungen rund um den Betrieb von Friedhöfen wurden ebenfalls präsentiert.

Höhepunkte der Friedhofstechnik waren erneut die durchgeführten Wettbewerbe. Zum vierten Mal wurde die „Deutsche Meisterschaft junger Friedhofsgärtner des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V.“ ausgerichtet. Der Teamwettbewerb „Wie sieht die Grabgestaltung im Jahr 2037 aus?“ fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt.

Die Aussteller zeigten sich sehr zufrieden mit den Fachbesuchern. BdF-Vorsitzende Birgit Ehlers-Ascherfeld resümiert: „Auf der Messe werden zum einen Kaufentscheidungen getätigt, zum anderen tauschen sich die Besucher untereinander intensiv über die Entwicklungen rund um den Friedhof aus.“

Die im zweijährigen Turnus stattfindende Spezialveranstaltung ist in dieser Konzentration und dem Gesamtambiente einmalig. Ideeller Träger ist der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V. Veranstalter sind die LWK NRW, der Fachverband Friedhofsgärtner im Landesverband Gartenbau NRW e.V., sowie der Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands e.V. (VFD).

Die nächste Friedhofstechnik in Essen findet im September 2019 statt.

Bildunterschriften/Downloads: Fotos BdF, Bonn
Bereits kurz nach der Eröffnung strömten viele Besucher auf das Gelände, um sich über sämtliche technische Neuheiten zu informieren.
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Friedhof trifft Technik – große und kleine technische Geräte zogen rund 1.200 Besucher auf die Messe nach Essen.
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Friedhofsgärtnernachwuchs pflanzt innovative Grabgestaltungen

Wettbewerb "Grabgestaltung im Jahr 2037": Mit geeigneten Pflanzen dem Klimawandel trotzen

(ZVG/BdF) Zum vierten Mal wurde die „Deutsche Meisterschaft junger Friedhofsgärtner des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V.“ durchgeführt. Ein zweiter Teamwettbewerb ging der Frage nach, wie die Grabgestaltung im Jahr 2037 aussieht. Die beiden Berufswettbewerbe boten den rund 20 angehenden Friedhofsgärtnerinnen und Friedhofsgärtnern die Möglichkeit, mit Kreativität und Genauigkeit ihr Können aufzuzeigen.

Neue Deutsche Meisterin der jungen Friedhofsgärtner ist Marit Blaskowitz aus Nordrhein-Westfalen. Die 21-jährige zeigte sich begeistert von der Wettbewerbsatmosphäre mit anderen jungen Kollegen aus ganz Deutschland: „Das nächste Mal überlege ich erst gar nicht lange, da sage ich sofort zur Teilnahme zu. Der Wettbewerb ist eine tolle Erfahrung in meinen ersten Berufsjahren.“. Die Zweitplatzierte Tanja Weckbach aus Hessen war ebenso erfreut über ihr Ergebnis. Nikolaj Hemer aus Nordrhein-Westfalen erlangte den dritten Platz der Deutschen Meisterschaft. Den vierten Platz teilten sich Roxane Darming aus Nordrhein-Westfalen und Charlotte Duncker aus Niedersachsen.

Rund 15 angehende Friedhofsgärtner beschäftigten sich in Teams auf praktische Weise mit der Frage „Wie gestalte ich Gräber in 20 Jahren?“. Herausgekommen sind sechs eindrucksvolle Ausstellungsgräber, die meistens pflegeextensiv angelegt waren. So machten sich die Teilnehmer intensiv Gedanken über die Auswirkungen des voranschreitenden Klimawandels auf die eigene Arbeit und versuchten, attraktive Lösungen bei der Grabgestaltung umzusetzen. Die Bewertung der Gräber erfolgte durch die Fachbesucher: Lina Borges und Florian Hoesen von der Elly-Heuss-Knapp Schule in Düsseldorf belegten den ersten Platz, der zweite Platz ging an Julia Braun, Lisa Dörbeck, Paul Rähse, Matthias Rödiger, Lukas Watz und Philipp Schöppner von der Luise-Schröder-Schule aus Wiesbaden und den dritten Platz erlangten Jonas Albrecht und Nick Pagor von der Elly-Heuss-Knapp Schule aus Düsseldorf. Teams von Schulen aus Dortmund und dem Berufskolleg Essen stellten sich ebenso mit kreativen Ideen dem Wettbewerb.

BdF-Vorsitzende Birgit Ehlers-Ascherfeld überreichte gemeinsam mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Johannes Frizen, Urkunden und Pokale an die Preisträger der Deutschen Meisterschaft: „Es ist toll zu sehen, wie aktiv der friedhofsgärtnerische Nachwuchs ist. Wir können stolz sein auf so viel Engagement für den Berufsstand von unseren Nachfolgern.“

Bildunterschriften/Downloads: Fotos BdF, Bonn
Marit Blaskowitz aus Nordrhein-Westfalen gewann die Deutsche Meisterschaft der jungen Friedhofsgärtner (von links: Birgit Ehlers-Ascherfeld, Marit Blaskowitz, Johannes Frizen).
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Tanja Weckbach aus Hessen belegte den zweiten Platz der Deutschen Meisterschaft der jungen Friedhofsgärtner (von links: Birgit Ehlers-Ascherfeld, Tanja Weckbach, Johannes Frizen).
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Nikolaj Hemer aus Nordrhein-Westfalen belegte den dritten Platz der Deutschen Meisterschaft der jungen Friedhofsgärtner (von links: Birgit Ehlers-Ascherfeld, Nikolaj Hemer, Johannes Frizen).
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Lina Borges und Florian Hoesen von der Elly-Heuss-Knapp Schule in Düsseldorf gestalteten das Gewinnergrab im Teamwettbewerb.
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Ein sechsköpfiges Team der Luise-Schröder-Schule aus Wiesbaden gewann Platz zwei.
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Jonas Albrecht und Nick Pagor von der Elly-Heuss-Knapp Schule aus Düsseldorf gestalteten ein Grab zum Thema „Klima Wandel“.
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Nur noch wenige Plätze frei: „Digitalisierung“ und „Gute Ausbildung“

ZVG-Bundesfortbildungstagung für Ausbildungsverantwortliche

(ZVG) In Zusammenarbeit mit der Bildungsstätte Gartenbau Grünberg bringt der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) Verantwortliche für die gärtnerische Ausbildung bundesweit vom 27. bis 29. Oktober 2017 in Grünberg zusammen. Es gibt noch freie Plätze. Berufsschullehrer, Ausbilder und Ausbildungsberater der zuständigen Stellen, aber auch andere Interessierte können sich bei der diesjährigen Bundesfortbildungstagung noch anmelden.

Mit der Bundesfortbildungstagung für Ausbildungsverantwortliche greift der ZVG das gegenwärtig viel diskutierte Thema der Digitalisierung auf. Konkret geht es um den Einsatz von digitalen Medien wie Smartphones, Tablets und VR-Brillen in der Ausbildung. Außerdem können die Teilnehmer verschiedene Lern- und Wissensmanagementsysteme kennenlernen.

Darüber hinaus steht das das Thema „Gute Ausbildung“ im Fokus. Darunter fallen u.a. ein Überblick zu Förderprogrammen der Bundesagentur für Arbeit zur Ausbildungsgewinnung und Ausbildungsunterstützung, sowie Einblicke in arbeitspädagogische Ansätze, um Schwierigkeiten im Ausbildungsalltag zu vermeiden.

Das Programm der Bundesfortbildungstagung inklusive des Anmeldebogens finden Sie unter folgendem Link:
[Programm herunterladen]


Kooperationen, Sponsoring und Stiftungen im Grünmarketing

DBG-Praxisforum am 5. Dezember in Bonn

(DBG/ZVG) Die diesjährige Veranstaltung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) will mit Beiträgen über Kooperationen, Sponsoring und Stiftungen im Grünmarketing aufzeigen, wie sich Reichweiten in die betreffenden Besucher-Zielgruppen vergrößern lassen und welches finanzielle Potential in der Zusammenarbeit mit möglichen Kooperationspartnern liegt.

Das Engagement von Förderern gemessen an der gesellschaftlichen Bedeutung von Grün steht oft hinter dem Sport oder der Kultur zurück. Was ist also zu tun, um die „grüne Szene“ mit Stiftern und Förderern besser zu vernetzen? Denn über Kooperationen, das Sponsoring und viele Stiftungen in Deutschland lassen sich neue Marketingkanäle für Gartenschauen und spätere daraus entstehende Parks erschließen. Kooperationspartner können aber auch zur Finanzierung von komplexen grünen Großveranstaltungen, Garten-Festivals bis hin zu Public Viewings und Kunstinstallationen im Grün beitragen. Im Idealfall ergibt sich eine Win-win Situation für den Ausführenden der Gartenschau/ des Gartenfestivals/ den Betreiber des Parks wie für den Kooperationspartner – regional und bundesweit. Umso wichtiger ist die rechtzeitige, sinnvolle Einbindung von Sponsoren und Partnerunternehmen in die finanzielle und inhaltliche Planung.

Von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu Konzernen als Haupt- und Premiumsponsoren sind die Möglichkeiten und Motivationsgründe ganz unterschiedlicher Natur. Wie findet man überhaupt Mäzene und Spender und wie geht man mit ihnen um? Warum ist die eigene fundierte Zielgruppenanalyse vor dem ersten Schritt so wichtig, wo sind Schnittmengen mit dem Partner? Unsere Referenten berichten aus der Praxis vom gegenseitigen Nutzen, der praktischen Zusammenarbeit und vertrauensbildenden Komponenten im Sponsoring. Wir beleuchten aber auch aktuelle steuerliche Rahmenbedingungen für Geber und Bedachte.

Und natürlich spielen digitale Netzwerke in dieser Thematik eine große Rolle. Teilnehmer erfahren, wie eine Kooperation über Social Media wirkt und wie sie die regionale wie überregionale Vernetzung und Identifikation mit einer Gartenschau, mit dem grünen Freiraum stärken kann.

Nähere Programminformationen finden Sie hier: www.bundesgartenschau.de


Blütenwogen an Mosel und Rhein – Pflanzen aus Rheinland-Pfalz

24. Hallenschau auf der IGA Berlin 2017

(DBG/ZVG) Einen Blick auf die schönen Seiten des Herbstes erleben die Besucher der aktuellen Hallenschau. Gärtner aus Rheinland-Pfalz zeigen ihr Können mit Herbstzauber-Arrangements, mit Chrysanthemen, Cyclamen, Kräutersortimenten und vielen bepflanzten Gefäßen. Herbstlich bunt arrangierte Kübel, Körbe und Ampeln geben vielfältige Anregungen, Balkon, Terrasse und Garten noch einmal farbenfroh zu gestalten und das sich verabschiedende Gartenjahr zu genießen.

Der Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland-Pfalz Volker Schmitt zeigte sich erfreut, dass zwölf Gärtner aus Rheinland-Pfalz den Weg nach Berlin genommen hatten, um in Berlin ihre Pflanzen und Gestaltungsideen zu präsentieren.

Der Geschäftsführer der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft (DBG) Jochen Sandner lobte die Ausstellung, die den Frühherbst mit seinem besonderen Licht und seinen leuchtenden Farben gut einfange. Gräser, Kleingehölze und Stauden waren zu Arrangements zusammengestellt, die so eins zu eins in den privaten Garten als Herbsthighlights übernommen werden könnten. Oder eine Ecke auf dem Balkon aufhellen würden.

Wolfgang Pörtner, Blumen Pörtner aus Wallmerod, konnte gleich zwei Ehrungen entgegennehmen: Zum einen die Große Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft für eine herbstliche Pflanzenpräsentation in hoher gärtnerischer Qualität und außergewöhnlicher Aufgabenvielfalt.

Zum anderen wurde der floristisch geprägte Beitrag mit dem Ehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz „für einen Strauß anmutiger Stimmungsbilder aus dem rheinland-pfälzischen Gartenbau mit großer Sorgfalt im Detail“ ausgezeichnet.

Kientzler Jungpflanzen GmbH & Co. KG aus Gensingen beeindruckte mit einem Herbstzaubersortiment in Ampeln und Gefäßen. Die Jury verlieh ihm die Große Goldmedaille der DBG für "Herbstzauber"-Ampeln und Basis-Kästen mit formal und farblich äußert stimmungsvollen Pflanzenensembles, die mit hoher gärtnerischer Kompetenz zusammengestellt worden waren.

Auch Rosenliebhaber kommen nicht zu kurz. Für ein umfangreiches Rosensortiment in einer für die Jahreszeit sehr guten Qualität ging die Große Goldmedaille der Deutschen-Bundesgartenschau-Gesellschaft DBG an Andreas Waigand aus Weingarten.

Eine weitere Große Goldmedaille der DBG vergaben die Preisrichter an die Eugen Wühl Baumschulen aus Römerberg für ein Sortiment, das die Breite des Gehölzangebotes auf einem qualitativ hochwertigen Niveau dokumentiert.

An die Gärtnerei Haase aus Bad Kreuznach ging der Ehrenpreis der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin für eine interessante Präsentation eines breiten Spektrums von Gemüse- und Staudenpflanzen für Terrasse und Balkon.

Der Gartenbaubetrieb Andreas Scheu aus Worms erhielt einen Ehrenpreis des Landesverbandes Gartenbau Rheinland-Pfalz e.V. für Chrysanthemum- und Capsicum-Sortimente in sehr guter Qualität.

Einen weiteren Ehrenpreis des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz nahm Volker Schmitt, Blumen Schmitt aus Worms, für ein überzeugendes Chrysanthemum-Sortiment und herbstliche Gefäßpflanzungen entgegen.

Bildunterschrift/ Download: Foto DBG
Wolfgang Pörtner (2.v.l.) freute sich über die hohen Auszeichnungen. Links neben ihm Volker Schmitt, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland-Pfalz, sowie Renate Behrmann und Jochen Sandner.
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