Informationsdienst

Infodienst Nr. 47 vom 16.11.2017

Bund deutscher Staudengärtner inszeniert Vorgarten-Wiederbelebung

rbb zeigt Verwandlung vom Kies- in einen Staudengarten

(ZVG/BdS) Ein junges Paar kauft in Berlin ein Haus mit Kiesfläche und denkt zuerst „wie praktisch“. Im Laufe der Zeit ödet sie der immergleiche triste Vorgarten an und pflegeleicht ist er auch nicht: Unkraut wächst, Eicheln, Nadeln und Laub sind regelmäßig zu entfernen. Doch, was tun, wenn man keine Ahnung vom Gärtnern hat? Zum Glück kannten sie den Sohn eines Staudengärtners.

Der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) nahm diese Ausgangssituation zum Anlass, pressewirksam einen Beispielfall zu begleiten. Der renommierte Berliner Landschaftsplaner Christian Meyer wurde hinzugezogen. Gemeinsam mit dem Ehepaar Kukies entwickelte er einen Gartenplan. Der BdS kontaktierte die Redaktion rbb Gartenzeit, die das Thema bereitwillig aufnahm. Im Oktober war Pflanztermin, am 12. November 2017 strahlte der Sender eine erste Sendung aus und zeigte, wie aus einem Kiesbeet ein lebendiger Garten entsteht. Im Spätsommer 2018 wird der zweite Teil gesendet, wenn der Garten schon etwas eingewachsener ist.

„Ziel der Aktion ist es, zu zeigen, dass Kiesflächen rückgebaut werden können und dass die Anlage eines Vorgartens zu meistern ist “ berichtet Klaus-Peter Manig, Vorsitzender des Arbeitskreises Werbung und Öffentlichkeitsarbeit im Bund deutscher Staudengärtner. Gartenneulinge fühlen sich oft überfordert, wenn sie keinerlei Wissen von Boden, Pflanzen und Pflege haben. „Wir Fachleute aus Produktion und Dienstleistung können aber auch Einsteigern mit einfachen Konzepten zu einem Garten verhelfen, mit dem sie ein Erfolgserlebnis haben. Das ist dann jederzeit ausbaufähig“, ergänzt Staudengärtner Manig.

Der kurze Beitrag des rbb ist zu sehen unter:
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Bildunterschriften/ Downloads:
Foto: BdS/ Banse
Steinreich, aber ohne jedes Leben war der Garten von Maike und Julian Kukies in Berlin, als sie einzogen. Das wollten sie ändern.
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Foto: Thomas Kläber
Nach der Pflanzung machte es sich das Ehepaar im Garten gemütlich, um die Herbstsonne in den Stauden zu genießen.
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Foto: Thomas Kläber
Die, vom Bund deutscher Staudengärten initiierte, Aktion wurde vom rbb in der Sendung Gartenzeit als beispielhafte Verwandlung eines Gartens gesendet. Hier erläutert der Landschaftsplaner Christian Meyer das Pflanzkonzept.
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Wärmebedarf einfach und schnell berechnen

Gewächshaus-Energiekalkulator "Version ZINEG 2017" verfügbar

(ZVG) Zum Abschluss des, von der Rentenbank finanzierten, Projektes der ZINEG-Kontaktstelle–Praxistransfer konnte jetzt noch der Gewächshaus-Energiekalkulator "Version ZINEG 2017" zur einfachen Berechnung des Jahreswärmebedarfs zur Verfügung gestellt werden.

Der Wärmebedarf in Gewächshäusern ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen von der technischen Ausstattung des Gewächshauses und von den Temperaturansprüchen der Kultur. Zum anderen von der Kulturführung des Gärtners. Die Berechnung des Wärmebedarfs für Gewächshäuser ist zeitaufwändig. Sie erfordert spezielle Kenntnisse im Blick auf die technische Ausstattung des Gewächshauses. Der Energiekalkulator "Version ZINEG 2017" bietet dem Anwender die Möglichkeit für acht Modellbetriebe „Warmhaus, Beet & Balkon, Schnittrosen, Schnittrosen plus Licht, Callunen, Tomaten und Kalthaus“ den jährlichen Wärmebedarf einfach und schnell zu berechnen. So können im Wesentlichen die im geschützten Zierpflanzen- und Gemüseanbau vorkommenden Betriebstypen abgebildet werden.

Im Energieportal werden Beiträge zum effizienten Energieeinsatz im Gartenbau veröffentlicht. Mit dieser Sammlung erfolgt der Austausch von Informationen zwischen Wissenschaft und Praxis. Beispielhafte und nachhaltige Lösungen für den Gartenbau werden aufgezeigt. Das Energieportal ist ein Zusatzmodul des Gartenbauinformationssystems hortigate.

Der Energiekalkulator wurde im Energieportal eingestellt:
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Der Energiekalkulator ist auch über die Website des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) erreichbar:
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„Was kommt danach? Friedhof 4.0?“

12. BUGA-Café am 20. November 2017 in Heilbronn

(BUGA2019/ZVG) Spannendes Thema beim nächsten BUGA-Café am Montag, 20. November, 18 Uhr: "Was kommt danach? Friedhof 4.0?" lautet das Motto des Abends.

Unter dem Titel „FRIEDHOF MIT ZUKUNFT“ stellen die Künstler Daniel und Karolin Bräg unter anderem den Friedhofsbeitrag der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 vor. Sie sind gemeinsam mit dem Büro Siegmund Landschaftsarchitektur aus Schömberg für die Gestaltung dieses Beitrags zuständig. Martin Heier vom Heilbronner Grünflächenamt, Abteilungsleiter Friedhöfe, nimmt das Publikum mit auf eine Zeitreise und präsentiert die „Geschichte der Friedhöfe vom Mittelalter bis heute“. Welche kreativen Möglichkeiten der Grabgestaltung es mittlerweile gibt, zeigen Birgit Ehlers-Ascherfeld und Kirsten Binder vom Bund deutscher Friedhofsgärtner im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) in ihrem Vortrag „Grabgestaltung vom Friedhofsgärtner“ auf. Gustav Treulieb, Bildhauer und Bundesinnungsmeister beim Bundesverband Deutscher Steinmetze, erläutert schließlich die neuen Herausforderungen, denen sich Friedhofsgärtner und Steinmetze stellen müssen und bringt den Gästen den „Wandel des Grabmals in der Friedhofskultur“ näher.

Die Gäste des BUGA-Cafés werden am Ende des Abends aktiv in die entstehende Diskussionsrunde eingebunden.

Das BUGA-Café findet in der Volkshochschule Heilbronn, Kirchbrunnenstraße 12, statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Kirchen und Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH besiegeln Projekt-Partnerschaft

(BUGA2019/ZVG) Mit dem ökumenischen Projekt „Leben schmecken“ bringt sich die Kirche auf einer 1000 Quadratmeter großen Fläche in die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 ein. Mit der Unterzeichnung des Partnervertrags besiegelten am 9. November 2017 die stellvertretenden Dekane Erhard Mayer für den evangelischen Kirchenbezirk Heilbronn und Roland Rossnagel für das katholische Dekanat Heilbronn-Neckarsulm sowie Bundesgartenschau-Geschäftsführer Hanspeter Faas die Zusammenarbeit.

Der Beitrag nimmt sich vor allem den Themen Schöpfung und Ernährung an. Er soll die Besucher an einen Ort führen, an dem sie sowohl innere Ruhe und Orientierung als auch Anregungen zu Auseinandersetzung mit dem Thema finden. Durch den spirituellen Garten, der in dem mit Pappeln bewachsenen Inzwischenland liegt, führt ein Weg in Kreuzesform.

„Der spirituelle Garten als Ort der Einkehr und Stille bereichert die Bundesgartenschau in ihrer Vielfalt. Schöpfung und Ernährung sind Themen, die sehr gut zu einer Gartenschau passen“, sagte Hanspeter Faas.

Die Projektleitung für „Kirche auf der BUGA Heilbronn 2019“ liegt bei Pfarrerin Esther Sauer und Peter Seitz. Während der Bundesgartenschau vom 17. April bis 6. Oktober 2019 werden täglich geistliche Impulse zum Thema Schöpfung und Ernährung angeboten sowie sonntags Gottesdienste. Geplant sind auch musikalisch-kulturelle Beiträge sowie verschiedene Mitmach-Aktionen. Mitarbeiter von Kirchengemeinden aus der Region werden ehrenamtlich im Einsatz sein.

Auch Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) aus Heilbronn und Umgebung sind in den Beitrag einbezogen.

Bildunterschrift/ Download: Foto BUGA2019
In der Heilbronner Inselspitze unterzeichneten (vorn, v. l. n. r.) Mayer, Faas, und Rossnagel den Partnervertrag.
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