Informationsdienst

Infodienst Nr. 49 vom 30.11.2017

Gute Geschäfte für Raumbegrünung und Hydrokultur

Vorstandssitzung des Fachverbandes in Berlin

(ZVG/FvRH) Anfang November 2017 traf sich der Vorstand des Fachverbandes Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) zur Vorstandssitzung in Berlin.

Neben der Auseinandersetzung mit der geleisteten Verbandsarbeit wurde die Vorstandssitzung zum intensiven Austausch untereinander genutzt. Dabei wurde deutlich, dass dieses Jahr für die Branche der Raumbegrünung und Hydrokulturspezialisten durchweg positiv verlaufen ist. So konnte diese gärtnerische Dienstleistung gute Umsätze generieren. Zunehmend wichtiger wird das Thema „Grüne Wände“. Auch ist zu beobachten, dass viele Projekte immer größer werden und damit der Planungsaufwand stetig steigt.

Nicht nur die Betriebe konnten ein erfolgreiches Jahr verbuchen, auch der Fachverband ist mit dem Jahr 2017 sehr zufrieden, so der Vorsitzende Christian Engelke aus Bückeburg. Der eingeschlagene Weg, über Kooperationen das Thema Raumbegrünung und Hydrokultur stärker in den Fokus der Planer, Architekten und Entscheider zu rücken, ist gelungen. Dies zeigt aktuell eine Veröffentlichung im „Deutschen Architektenblatt“, wo erstmalig ein Artikel zur Raumbegrünung veröffentlicht wurde. Die Zusammenarbeit mit der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e. V. (FBB) wird nach dem erfolgreichen Weltkongress „Gebäudegrün“ fortgeführt. Dabei wird die Strategie, die Gebäudebegrünung als Dreiklang von Dach-, Fassaden-, und Innenraumbegrünung als festen Platz einer begrünten Umwelt zu etablieren, weiter verfolgt. Gleich zu Beginn des Jahres 2018 werden die FBB und der Fachverband die Messe „bautec“ in Berlin nutzen, um mit einem Symposium zur Gebäudebegrünung das Thema weiter in der Diskussion zu halten.

Darüber hinaus wird die erfolgreiche Pressearbeit mit dem Grünen Medienhaus (GMH) durch Beschluss der diesjährigen Mitgliederversammlung im Bereich der sozialen Medien ausgebaut. Ab dem 1. Januar 2018 wird der Fachverband auf Facebook aktiv. Ziel ist es, den, durch Influencer ausgelösten, Hype um die Zimmerpflanze in sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook um das Spektrum Raumbegrünung und Hydrokultur zu erweitern.

Bildunterschrift/ Download: Foto: FvRH
Der Vorstand des Fachverbandes Raumbegrünung und Hydrokultur (FvRH) in Berlin verabschiedet Heinz Schaberger (Mitte/ rechts), der nicht für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung steht.
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Azerca schärft ihr Profil

Betriebsnachfolger bei der Herbsttagung stark vertreten

(ZVG/Azerca) Die Aktualisierung der Satzung nahm der Vorstand der Sondergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) auf seiner Sitzung am 26. November 2017 in Rostock zum Anlass, auch die interne Struktur zu straffen. Die Mitglieder beschlossen einstimmig, künftig sollen nur noch ordentliche Mitglieder und Förderfirmen als Kategorien geführt werden. Zudem soll die Teilnahme an den Tagungen nur noch diesen und direkt geladenen Gästen vorbehalten sein. Die Tradition der Azerca-Herbsttagung wurde aufgebrochen. Ab 2018 wird das Treffen der Heide,- Azaleen- und Gaultherienproduzenten in „Wintertagung“ umbenannt und im selben Zeitraum vom 25. - 27. November 2018 in Bayern stattfinden.

Viele Azercamitglieder reisten mit ihren Söhnen und Töchtern an. Zusammen mit den zahlreichen Jungunternehmern bilden sich neue berufsständische Netzwerke in der nächsten Generation.

Die Öffentlichkeitsarbeit für Callunen, die 2016 und 2017 von Züchtern und Jungpflanzenproduzenten finanziert wurde, wird nach aktuellem Stand 2018 mit letzten Presseveröffentlichungen beendet werden.

Die Sommerreise wird nach Süddeutschland führen und von Azercanern aus der Region vom 28. - 30. Juli 2018 organisiert.

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Knapp 60 Teilnehmer kamen zur Azerca-Herbsttagung nach Rostock.
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Höhere Preise dienen auch der Nachwuchsförderung

Azercaner suchen Strategien, dem Arbeitskräftemangel zu begegnen

(ZVG/Azerca) Die Heidesaison 2017 ist sehr erfreulich verlaufen. Für die Zukunft sieht der Vorsitzende der Sondergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), Gerhard Friedrich, dennoch erhöhte Anstrengungen für den Absatz als notwendig an. Die Ausgaben für Blumen und Pflanzen nehmen inflationsbereinigt ab. „Auf ein Standardgrab passen acht bis zehn Pflanzen, auf ein Urnengrab zwei bis drei und beim Bestattungswald gibt es gar keine Zierpflanzen mehr“, verdeutlichte Friedrich beispielhaft die gesellschaftliche Entwicklung und ihre Folgen für den Pflanzenabsatz bei der Azerca-Herbsttagung vom 26. - 28. November 2017 in Rostock.

Die strukturellen Veränderungen in der Verbändelandschaft skizierte Thomas Heinemann, Vorsitzender der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Gartenbauverband Nord e.V., in seinem Grußwort. Um die Qualität der Arbeit zu erhalten, werde im kommenden Jahr eine Fusion mit dem Wirtschaftsverband Gartenbau e.V. angestrebt.
Wie wichtig der fachliche Austausch im Verband ist, wurde in den Arbeitsgruppen deutlich. Nach drei Impulsvorträgen engagierten sich die knapp 60 Teilnehmer intensiv in den von den Referenten angeleiteten Arbeitsgruppen.

Neuland betraten die Azercaner beim Thema Drohnen. Dr. Görres Grenzdörffer von der Universität Rostock erläuterte anhand von zwei Multikoptern und einem Flächenflügler die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen im Gartenbau und in der Landwirtschaft. Diese werden im Zuge der Digitalisierung eine Bedeutung erringen. Überflugverbote und noch fehlende spezielle Algorithmen zur Datenverarbeitung schränken aktuell aber die Verwendung noch ein. Einsetzbare Pflanzenschutzmittel werden in den nächsten Jahren abnehmen. Rainer Wilke von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erarbeitete mit den Azercanern daher Strategien, wie die aufgebrachte Menge durch verbesserte Kulturverfahren vermindert werden kann. Er leitete auch das Seminar zum Erhalt der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung.

Wer Arbeitsverfahren standardisiert, diese den Mitarbeitern in Schulungen vermittelt und die Abläufe auch Mitarbeitern mit mangelhaften Deutschkenntnissen klar vermittelt, kann Arbeitskapazitäten einsparen. Auf Grundlage dieser These übten sich die Azercaner unter Anleitung der Arbeitswirtschafts-Expertin Theresa Sbardellotto in einer optimierten Wissensvermittlung.

Mit höheren Löhnen, besseren Aufstiegschancen, finanziellen Fortbildungsförderungen und einem guten Betriebsklima wirkt die Geschäftsleitung im Rostocker Gartenfachmarkt Grönfingers dem Arbeitskräftemangel entgegen. Um diese Mehraufwendungen leisten zu können, plädierte der Mitinhaber Eckhard Heinemann bei der Besichtigung dafür, höhere Preise für Pflanzen auf dem Markt durchzusetzen. Mit besonderen Größen, Formen, Veredelungen oder Sorten ist eine höhere Wertschöpfung im Endverkauf zu erzielen, ist seine Erfahrung.

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Azerca-Vorsitzender Gerhard Friedrich (l.) dankte Thomas Heinemann, Vorsitzender der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern im Gartenbauverband Nord e. V., für sein Grußwort. Beide sehen eine berufsständische Organisation als unerlässlich für die Branche und den eigenen Betrieb an.
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Knapp 60 Teilnehmer engagierten sich intensiv in den von den Referenten angeleiteten Arbeitsgruppen.
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Drohnen für den Pflanzenschutz einzusetzen, ist für einige Gärtner ein langfristiges Ziel. In der Arbeitsgruppe zu dem Thema holten sich die Azercaner das notwendige Wissens-Rüstzeug.
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Eindrucksvoll beschrieb Eckhard Heinemann (l.) den Azercanern den Werdegang des Rostocker Gartenfachmarktes Grönfingers.
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Azercawebsite im neuen Layout

Homepage fokussiert sich auf Mitglieder und Kulturen

(ZVG/Azerca) In frischem Design und inhaltlich auf ihre Kulturen konzentriert, erscheint nun die aktualisierte Internetseite der Sondergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG).

Für Endkunden wurde vor Jahren schon mit www.heidetrends.de eine Plattform mit Informationen und Anregungen zur Verwendung von Heide geschaffen. Daher wurde nun beim neuen Layout die Azerca-Homepage gestrafft. Interessenten finden hier Lieferanten der Azerca-Kulturen Azaleen, Kamelien, Callunen, Eriken und Gaultherien. Die Tätigkeit der Gruppe lässt sich an ihren chronologischen Presseberichten und Mediendiensten zu den Kulturen nachverfolgen. Zudem bietet die Azerca Fotos zum Download an. Dass sie ihren Beruf und ihre Kulturen lieben, zeigen Betriebsnachfolger in der Rubrik Ausbildung.

Zur neuen Azerca-Website gelangen Sie hier: [Link öffnen]

Bildunterschrift/ Download: Foto: Azerca
In frischem Design erscheint die aktualisierte Internetseite der Sondergruppe Azerca
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Kommen Sie mit uns ins Gespräch!

BVE auf der IPM Essen 2018

(BVE/ZVG) Wie in jedem Jahr wird der Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) am Gemeinschaftsstand des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) in der Halle 1A/GreenCity auf der Internationalen Pflanzenmesse 2018 (IPM Essen 2018) vertreten sein.

Der Vorstand des BVE möchte die IPM Essen 2018 nutzen, um mit den Mitgliedern der Gartenbau-Landesverbände ins Gespräch zu kommen. „Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns, Sie am 24. Januar 2018 von 15 bis17 Uhr zu begrüßen und mit Ihnen über die Arbeit des BVE zu sprechen. Der BVE arbeitet auf vielfältige Weise für die Mitglieder in den Gartenbau-Landesverbänden. Wir interessieren uns sehr, ob Sie mit unserer Arbeit zufrieden sind oder Anregungen und Ideen haben. Wo drückt Ihnen der Schuh? Wie kann der BVE Sie mit seiner zukünftigen Verbandsarbeit unterstützen? Besuchen Sie uns! Wir freuen uns auf Sie.“, lädt Olaf Beier, Vorsitzender des BVE, die in den Landesverbänden organisierten Einzelhandelsgärtner ein. Der BVE wird am Gemeinschaftsstand des ZVG in der Halle 1A/GreenCity auf der IPM Essen 2018 vertreten sein.

Darüber hinaus beantworten die Mitarbeiter der BVE-Geschäftsstelle den Mitgliedsbetrieben in den Gartenbau-Landesverbänden über die gesamte Messelaufzeit Fragen rund um die Marketingangebote des BVE. Das Expertenteam des BVE zeigt gern, wie die Mitgliedsbetriebe die Fachinformationen und die professionellen Fotos aus dem BVE-Fotopool unter www.bundesverband-einzelhandelsgaertner.de sowie weitere Werbemittel wie die B2B-Broschüre „Mehr Grün – mehr Erfolg für Ihr Unternehmen“, die Kundenzeitschrift „PflanzenTipps“ oder die Bienenbroschüre für ihre betriebsindividuellen Marketingzwecke nutzen können.

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Kommen Sie mit uns auf der IPM ins Gespräch!
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Cool Flowers for cool People

IPM Messe-Cup 2018 setzt auf effektvolle Inszenierungen

(BVE/ZVG) Auch 2018 findet der IPM Messe-Cup auf der Internationalen Pflanzenmesse 2018 (IPM Essen 2018) statt. Egal, ob Gärtner oder Florist – alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten die Chance, sich selbst, ihr Können und die Werkstücke auf der IPM Essen 2018 zu präsentieren.

Beim IPM Messe-Cup steht die Bandbreite der floristischen und gärtnerischen Leistungen im Vordergrund, gepaart mit einer großen Portion Kreativität. Das diesjährige Thema beschäftigt sich mit den urbanen Pflanzenliebhabern, denn die Millennials entdecken die Blumen- und Pflanzenwelt für sich. In den Sozialen Medien zeigen die jungen urbanen Akteure ihrem Publikum neue blumige Trends, innovative Blumen-Inszenierungen und viele Geschichten auch rund um Zimmerpflanzen. Im IPM Messe-Cup 2018 mit dem Thema „Cool flowers for cool people“ sollen daher effektvolle Inszenierungen für diese Zielgruppe präsentiert werden. In den Kategorien „Strauß“, „Deko-Topfpflanze“ und „Gefäßpflanzung“ werden die Werkstücke, die das Thema bei freier Gestaltung am besten umsetzen, prämiert.

Besonders für den Nachwuchs lohnt sich der Einsatz im Wettbewerb. Denn die Jury zeichnet in jeder Kategorie auch die besten Auszubildenden aus. Außerdem erhält der punktbeste Mehrfachstarter im Kombinationswettbewerb den begehrten IPM Messe-Cup. Am letzten Tag der Weltleitmesse des Gartenbaus findet die Siegerehrung vor großem Publikum statt.

Der IPM Messe-Cup wird vom Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) und dem Fachverband Deutscher Floristen Landesverband NRW e. V. (FDF NRW) gemeinsam organisiert und zusammen mit der Messe Essen ausgerichtet.

Weitere Informationen können unter http://www.bundesverband-einzelhandelsgaertner.de/ oder unter www.floristik-nrw.de abgerufen werden.

Die Teilnahmeunterlagen stehen hier zum Download:
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Anmeldungen werden bis zum 11. Januar 2018 erbeten.

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Foto: FDF
Effektvolle Inszenierungen und neue blumige Trends machen Blumen und Pflanzen zum Trendthema in der jungen urbanen Zielgruppe.
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Foto BVE
Fröhliche Gesichter bei der Preisverleihung des IPM Messe-Cups.
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Aktuelles aus der Deutschen Genbank Zierpflanzen

Informationen aus dem Fachbeirat

(BSA/ZVG) Am 28. November 2017 traf sich der Fachbeirat der Deutschen Genbank Zierpflanzen (DGZ) zu seiner vierten Sitzung im Bundessortenamt in Hannover. Die DGZ wird durch das Bundessortenamt koordiniert und besteht mittlerweile aus 160 Partnern in den vier Genbanken Rose, Rhododendron, samenvermehrte Zierpflanzen und Genbank für vegetativ vermehrte Zierpflanzen sowie dem Netzwerk Pflanzensammlungen. Nahezu 7300 Akzessionen aus unterschiedlichsten Gattungen und Arten werden derzeit erhalten. Das Bestreben der DGZ – möglichst viele der wertvollen genetischen Ressourcen nutzbar zu erhalten – wird durch die gute Zusammenarbeit aller Partner vorangebracht.

Neu sind die Koordination des Netzwerkes Pflanzensammlungen durch das Bundessortenamt seit Mitte 2017 und dass die Zusammenarbeit mit botanischen Gärten intensiviert wurde. Noch in diesem Jahr werden drei weitere Teilnetzwerke starten: „Lilium“, „Pelargonium“ und „Erica (nicht winterhart)“.

Besonders wichtig ist in der DGZ die Zusammenarbeit zwischen Züchtern, Berufsverbänden, Pflanzengesellschaften und der Wissenschaft. Der Fachbeirat hat die Aufgabe, die Entwicklungen der DGZ intensiv zu begleiten sowie die Arbeitsprogramme und Ziele mit der Koordinierungsstelle beratend zu unterstützen.

Die Beratung des Fachbeirates erstreckt sich auf die Ausrichtung der DGZ, ihre Erweiterungen sowie auf fachlich-wissenschaftliche und übergeordnete Fragen im Zusammenhang mit der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen Ressourcen von Zierpflanzen. Er besteht aus Mitgliedern der Genbanken, von Bundes- und Landesbehörden, Fachverbänden und -organisationen, aus Wissenschaft und Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen sowie sachkundigen Einzelpersonen.

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt die 2009 gestartete Initiative zum Aufbau einer Genbank Zierpflanzen, die den Erhalt der riesigen Sortenvielfalt von Zierpflanzen sichern soll. Die Genbank bildet inzwischen für die Zusammenarbeit von Liebhabern und professionellen Züchtern ein wichtiges Instrument, das der Bundesverband Zierpflanzen mit seiner Mitgliedschaft im Fachbeirat unterstützt.

Die Genbank Zierpflanzen erreichen Sie unter: [Link öffnen]

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Am 28. November 2017 traf sich der Fachbeirat der Deutschen Genbank Zierpflanzen (DGZ) zu seiner vierten Sitzung im Bundessortenamt in Hannover.
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Was ist der Friedhof für Dich? Mach´ (D)ein Foto zum Gewinner!

Noch bis 31. Dezember 2017 am VFFK Fotowettbewerb teilnehmen

(ZVG/VFFK) Die Gedenktage Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag beherrschen den Monat November. Begangen wird der Totensonntag stets am Sonntag vor dem 1. Advent. Die Menschen erinnern sich ihrer Verstorbenen und besuchen die Gräber. Guter Brauch ist es, Kerzen anzuzünden und somit den Friedhof in der dunklen Jahreszeit in ein besonderes Licht zu tauchen. Diese spezielle Atmosphäre ist es wert, eingefangen zu werden. Gelegenheit dazu bietet auch der bundesweite Wettbewerb, den der Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur (VFFK) im Herbst dieses Jahres ausgelobt hat. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2017.

Unter dem Motto „Er ist…“ kann der Friedhof ganz individuell und persönlich in die eigene Perspektive gesetzt und im Bild festgehalten werden. Ein Friedhof ist viel mehr als nur ein Ort für unsere Verstorbenen: Die grüne Lunge unserer Stadt, ein Ort der Ruhe und Besinnung, aber auch der Artenvielfalt und Naturbetrachtung, eine Parklandschaft, die mit den Jahreszeiten laufend ihr Gesicht verändert.

Ob Hobby- oder Profifotografen, Studierende der Fotografie, Friedhofgärtner und –gärtnerinnen oder einfach Naturliebhaber - beleuchtet die besonderen Stimmungsbilder dieses Winters auf „eurem“ Friedhof. Dabei sind eurer Kreativität und Fantasie keine Grenzen gesetzt, außer der, dass die Fotos druckfähig sein sollten (300dpi), denn sie werden im Anschluss veröffentlicht. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin kann maximal zwei Fotos einreichen.

Es winken attraktive Preise:

1. Preis: 500 Euro
2. Preis: 300 Euro
3. Preis: 150 Euro
4. bis 15. Preis: hochwertige Speicherkarte für die Kamera
16. bis 25. Preis: jeweils ein Blumenstrauß

Einsendeschluss für die Wettbewerbsteilnahme ist der 31. Dezember 2017.

Einzelheiten über Fristen und die Teilnahmebedingungen sind unter [Link öffnen] einzusehen.

Bildunterschrift/ Download: Foto: VFFK
Die VFFK-Kampagne „Er ist…“ zeigt, wie vielfältig Friedhöfe sein können – zeig uns, wie Du Deinen Friedhof siehst und beteilige Dich am Fotowettbewerb.
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Politische Meldung dieser Woche

Emotionen über Fakten

ZVG kritisiert mangelnde Wissenschaftlichkeit in der Entscheidung zu Glyphosat

(ZVG) Die EU-Mitgliedstaaten haben am 27. November 2017 mehrheitlich für eine Wiederzulassung von Glyphosat um fünf weitere Jahre gestimmt. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) kritisiert das unwissenschaftliche Vorgehen beim Zulassungsprozess des Herbizidwirkstoffs.

„Wir müssen uns auf Bewertungen anerkannter Institutionen, wie das Bundesamt für Risikobewertung (BfR), verlassen können. Nur so ist die Wissenschaftlichkeit im Pflanzenschutzmittelzulassungsverfahren gegeben. Der Bewertungsbericht der deutschen Behörden stellte eindeutig die Genehmigungsfähigkeit fest. Bei der Glyphosatzulassung für nur fünf weitere Jahre handelt es sich nicht um eine faktenbasierte Entscheidung“, kritisiert ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.

EU-Behörden und Bewertungsbehörden der Mitgliedstaaten waren sich einig gewesen, dass durch die Glyphosatwiederzulassung keine gesundheitlichen Risiken entstehen. Demnach wären für eine Verlängerung nach EU-Zulassungsverordnung 1107/2009 weitere 15 Jahre vorgesehen.

Deutschland hatte neben 17 weiteren EU-Mitgliedsstaaten für den Entwurf der Europäischen Kommission in der Abstimmung um die Wiederzulassung von Glyphosat auf weitere fünf Jahre gestimmt.


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