Informationsdienst

Infodienst Nr. 9 vom 01.03.2018

Friedhofsgärtner bereiten Gartenschauauftritte 2019 und 2021 vor

Arbeitskreis Ausstellung und Gestaltung des BdF traf sich in Erfurt

(ZVG/BdF) Am 22. und 23. Februar 2018 trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Ausstellung und Gestaltung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) zu ihrer jährlichen Sitzung.

Das Treffen unter der Leitung des neu gewählten Arbeitskreisvorsitzenden Thomas Seppelfricke aus Gelsenkirchen startete mit einer Begehung der drei Ausstellungsgebiete der Bundesgartenschau Erfurt 2021 (BUGA 2021). Ziel dabei war es, gemeinsam mit Vertretern der BUGA 2021, der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und der Steinmetze mögliche Standorte für den Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ im Jahr 2021 in der Domstadt zu besprechen. Die BUGA 2021 wird auf dem Gelände des egaparks, des Petersbergs und des Nordparks stattfinden. Eine logistische Verbindung ist mithilfe der Stadtbahn geplant.

Neben dieser ersten Planung für Erfurt stand im Arbeitskreis die Vorbereitung der BUGA Heilbronn 2019 im Mittelpunkt. Ein Jahr vor der Gartenschau am Neckar gab es hier noch viel zu besprechen. Aktuell haben in Heilbronn die Bauarbeiten für den Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ begonnen, so dass zum Ausstellerinformationstag am 23. Juni 2018 die Grundstrukturen zu erkennen sein werden. Die Friedhofsgärtner werden 2019 gemeinsam mit den Steinmetzen eine ständige Betreuung des Ausstellungsteils organisieren.

Thomas Seppelfricke zog am Ende des zweitägigen Arbeitskreises ein positives Fazit und rief seine Kollegen dazu auf, für eine aktive Teilnahme der Friedhofsgärtner am Wettbewerb in Heilbronn zu werben.

Eine Anmeldung als friedhofsgärtnerischer Aussteller für Heilbronn ist noch bis Ende März möglich. Nähere Informationen erteilt der BdF gerne unter 0228 - 8100244 oder friedhofsgaertner@g-net.de.

Die Anmeldeunterlagen stehen hier zum Download bereit:
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Bildunterschrift/ Download: Foto: BdF/Binder
Die Gruppe setzte sich aus Friedhofsgärtnern, Steinmetzen, Vertretern der BUGA 2021 und der DBG zusammen und startete die Begehung am egapark.
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70. BDC-Jahrestagung in Bad Zwischenahn

BDC tagt vom 4. bis 6. Oktober 2018 in Niedersachsen

(ZVG/BDC) Zur 70. Jahrestagung des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer e.V. (BDC) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) vom 4. bis 6. Oktober 2018 laden die Niedersachsener nach Bad Zwischenahn ein.

Tagungshotel ist Hansens Haus am Meer – mit direkter Lage am berühmten „Zwischenahner Meer“. Zur herzlichen Gastfreundschaft der Nordlichter kommen ein Tagungsprogramm mit spannenden Fachvorträgen und der Festabend am Freitag. Am Samstag lädt Bio Champignons Wulfers nach Emstek in die Nähe von Oldenburg zur Betriebsbesichtigung ein.


Über 4.500 Pilzboxen verschickt

BDC setzt erfolgreiches Projekt fort

(ZVG/BDC) Genau 4.550 Pilzboxen hat der Bund deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer e.V. (BDC) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) in den letzten drei Jahren an Grundschulen in ganz Deutschland verschickt. Das Kulturset für frische Champignons und das speziell aufbereitete Unterrichtsmaterial kommt bei Kindern und Lehrern sehr gut an.

„Mit dieser Resonanz macht es Spaß weiterzumachen. Schließlich müssen wir die Aktion auch finanzieren“, erklärt der BDC-Vorsitzende Michael Schattenberg. Mittlerweile werden die kostenlosen Sets so schnell über die Internetseite www.gesunde-pilze.de bestellt, dass es Wartelisten gibt.

Viele Schulklassen haben sich bereits beim BDC bedankt, ein besonders netter Gruß kam jetzt von einer Grundschule aus Schleswig-Holstein. „DANKE!!! Für das tolle Pilzpaket, ich habe mich sehr darüber gefreut. Es macht viel Spaß damit“, schreibt zum Beispiel Mia. Nele bedankt sich ebenfalls für die Pilzbox, ihr hat außerdem das Unterrichtsmaterial gut gefallen. „Man sieht jetzt schon die Hütchen“, freut sich Finja. Alle Kinder haben dazu Bilder von Pilzen gemalt. Mit diesen kleinen Kunstwerken stellen sie unter Beweis, dass sie mit der Pilzbox einiges gelernt haben. Neben dem Fruchtkörper ist fast immer das Mycel angedeutet und der eine oder andere zeichnet auch die Lamellen in den Fruchtkörper ein.

Auch im Herbst dieses Jahres wird es weitere Pilzboxen für die Schulen geben, die Finanzierung für das laufende Jahr haben die BDC-Mitglieder bereits sichergestellt.


Deutsche Champignon-Produktion steigt weiter

BDC stellt aktuelle Zahlen vor

(ZVG/BDC) In den acht Jahren von 2008 bis einschließlich 2016 ist die Produktion von frischen Champignons in Deutschland von 57.000 Tonnen auf 70.000 Tonnen gestiegen. 2017 sind es voraussichtlich sogar 76.000 Tonnen. Dies ist ein neuer Rekord. Das ist das Ergebnis von aktuellen Zahlen, erarbeitet von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) im Auftrag des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer e.V. (BDC) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG).

Nicht nur die Champignons haben aufgeholt, auch bei Edelpilzen ist ein deutliches Wachstum zu verzeichnen. Wurden 2008 noch 1.500 Tonnen in Deutschland produziert, waren es 2016 bereits 3.100 Tonnen. Passend dazu ist auch der Verbrauch gestiegen. 2008 wurden 1,60 Kilogramm pro Kopf verbraucht, 2016 waren es 1,91 Kilogramm pro Kopf. Dabei entfallen 1,60 Kilogramm auf Champignons. Diese Zahlen gelten für frische Champignons aus deutscher Produktion. Rechnet man alle Pilze zusammen, kommt man auf einen Pro-Kopf-Verbrauch von 3,03 Kilogramm. Hier scheint noch viel Potenzial für heimische Produktion, zumal der Verbrauch konservierter Pilze leicht aber stetig abnimmt. Die Importe sind bei frischen Champignons in dieser Zeit um etwas über 10.000 Tonnen gestiegen. Bei anderen frischen Pilzen außer Pfifferlingen und Waldpilzen beträgt die Steigerung ebenfalls knapp 10.000 Tonnen.

Bildunterschrift/ Download: Grafik: AMI/BDC
Entwicklung der Champignon-Produktion in Deutschland.
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Qualität statt Quantität

AdJ-Mitgliederversammlung besticht durch Produktivität in Sachen Verbandsentwicklung

(ZVG/AdJ) Im mittelhessischen Grünberg trafen sich vom 23. bis 25. Februar 2018 die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner e.V. (AdJ) zur bundesweiten Frühjahrsmitgliederversammlung. Neben fachlichen Vorträgen und einem Workshop zum Berufswettbewerb, standen die verbandspolitische Arbeit und der Austausch unter den Mitgliedern im Fokus der dreitägigen Veranstaltung.

Das Programm der diesjährigen Mitgliederversammlung startete mit einem Vortrag über das Arbeiten im Ausland von Christina Rodewald. Vorträge vom Bauernverband und der Schorlemer Stiftung zum Thema Arbeiten im Ausland folgten. Außerdem ging Dr. Kubens mit praktischen Einlagen auf die Mitgliederansprache bei der Roadshow ein. Dabei wurden einige Tricks und Kniffe beim persönlichen Auftreten vor Fremden erläutert.

Zum Thema Berufswettbewerb wurde in Einzel- und Gruppenarbeit ein neues Konzept für den Erstentscheid erarbeitet, der zum Großteil in Berufsschulen stattfindet.
Im Delegiertengespräch, dem verbandspolitischen Gremium der AdJ, wurden die aktuellen Berichte aus der Bundesgruppe und den Landesverbänden vorgestellt. Wichtige Themen waren die Roadshow und das geplante Junggärtner-Festival 2018 zum 90. Jubiläum des Verbandes, das vom 8. bis 11. November 2018 in Stuttgart und Umgebung stattfinden wird.

In der Bundesgeschäftsstelle gab es zum Februar eine personelle Veränderung. Die Sachbearbeiterin Anne Lotz ist aus der Elternzeit zurück und nun wieder in der Geschäftsstelle in Grünberg tätig.
Weitere personelle Veränderungen gab es in den Gremien. Florian Kaiser, erster Vorsitzender der AdJ, Raphaela Gerlach, Beisitzerin, und Jürgen Dietrich, zweiter Kassenprüfer, wurden einstimmig in ihren Ämtern für weitere zwei Jahre bestätigt.

Nach langjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied stand Katharina Eßer nach ausgelaufener Amtsperiode als Beisitzerin nicht zur Wiederwahl. Die Position bleibt zunächst bis zur Mitgliederversammlung II 2018 unbesetzt. Der Bundesvorstand, die Bundesgeschäftsstelle und die Mitglieder der AdJ dankten Eßer für ihr Engagement und wünschten ihr für ihre Zukunft alles Gute.

Bildunterschrift/ Download: Foto: AdJ
Gruppenfoto der Teilnehmer des Delegiertengesprächs.
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Fit für die Prüfung

Junggärtner bereiten auf die Abschlussprüfung im Produktionsgartenbau vor

(ZVG/AdJ) Eine gute Vorbereitung ist bei einer Prüfung das A und O. Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner e.V. bietet speziell für Auszubildende aus dem Produktionsgartenbau ein Vorbereitungsseminar für die schriftliche Abschlussprüfung an. Die Veranstaltung findet vom 27. bis 29. April 2018 in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg statt.

Kompakt und übersichtlich werden die wesentlichen Themenbereiche der Prüfung, wie betriebliche Zusammenhänge, Kulturverfahren und Pflanzenkenntnisse behandelt. Die Besprechung konkreter Praxisbeispiele und ihre gemeinsame Lösungserarbeitung sowie simulierte Prüfungssituationen unterstützen das Lernen für die Abschlussprüfung.

Das Seminar ist geeignet für Auszubildende aus den Fachsparten Zierpflanzenbau, Stauden-gärtnerei, Obstbau, Gemüsebau, Friedhofsgärtnerei und Baumschule.

Die beiden erfahrenen Referenten, Maria Kliem und Ingolf Reinhardt, gehen während des Wochenendes auf individuelle Fragen, Wiederholungsvorschläge und Wünsche ein.


DGG-Fachbeirat „Garten & Medizin“ gegründet

Vernetzung gärtnerischer und medizinischer Kompetenzen unabdingbar für die Zukunft

(ZVG/DGG) In deutschen Krankenhäusern wird dem Garten und seiner therapeutischen Wirkung bislang genauso wenig Aufmerksamkeit geschenkt wie dem intensiven und interdisziplinären Dialog von medizinischen, therapeutischen, gärtnerischen und gesundheitsökonomischen Experten. Um diese Thematik näher zu betrachten, traf sich der von der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) initiierte Fachbeirat „Garten & Medizin“ am 22. Februar 2018 zu seiner konstituierenden Sitzung in Berlin.

Initialzündung für die Etablierung des Fachbeirates war der im Mai 2017 durchgeführte Kongress „Garten & Medizin“, den die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veranstaltete. Bei dem zweitägigen Kongress beleuchteten Experten aus der weißen und der grünen Branche den aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung zum Thema Garten, Park und Medizin. Aufgrund des immensen Diskussionsbedarfs, der sich aus dem Kongress ergab, entstand die Anregung, einen Fachbeirat zu etablieren, um den Dialog fortführen zu können.

Der Fachbeirat setzt sich interdisziplinär aus Persönlichkeiten der „weißen“ Branche (Mediziner) der „grünen“ Branche (Gartenbau), der Politik und den Medien zusammen. Ziel ist der Aufbau eines sparten- und kompetenzübergreifenden Netzwerkes „Garten & Medizin“, um in enger Kooperation mit den zukünftigen politischen Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Standesorganisationen das Bewusstsein für ein neues Kompentenzcluster zu entwickeln. Dabei ist sowohl an die Etablierung von Modellprojekten, an Fachtagungen oder Kongresse sowie an Empfehlungen zur Integration von Garten und Natur in die medizinische Therapie, Vor- und Nachsorge gedacht.


Die besten Gartenbücher 2018

Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. verleiht Buchpreis erstmals auf Leipziger Buchmesse

(ZVG/DGG) Am 16. März 2018 verleiht die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. zum 50. Mal und erstmals auf der Leipziger Buchmesse ihren Buchpreis für das beste Gartenbuch und die TOP 5 der besten Gartenbücher.

Das Kuratorium begutachtete am 2. Februar 2018 die 62 eingesendeten Gartenbücher aus den unterschiedlichsten Kategorien. Darunter befanden sich Ratgeber, Bücher über den Biogarten und Insekten, Gartenlyrik, Coffee-Table Bücher und Historische Bücher.

Welche Bücher gewonnen haben, verraten Prof. Dr. Steffen Wittkowske, Vorsitzender des Buchpreis-Kuratoriums und Dr. Katrin Schumacher, Kuratoriumsmitglied, live ab 16.30 Uhr auf der Leipziger Buchmesse, MDR Kultur Bühne in der Glashalle, Stand 17.


Politische Meldung dieser Woche

Dieselurteil: Verhältnismäßigkeit bei der Umsetzung gefordert

ZVG mahnt, Ausnahmeregelung nicht nur auf Handwerk zu beschränken

(ZVG) Mit der gestrigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts können Kommunen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge aussprechen. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt die Forderung des Gerichtes, bei der Umsetzung dieses Verbots den Grunsatz der Verhältnismäßigkeit zu wahren.

Der Generalsekretär des ZVG Bertram Fleischer erklärt dazu: „Für viele Unternehmen des Gartenbaus sind Aufträge in Innenstädten existenziell. Sie sind zur Erfüllung ihrer Aufträge genauso auf ihre Dieselfahrzeuge angewiesen, wie Handwerksbetriebe. Die vom Gericht geforderten "hinreichenden Ausnahmen" dürfen deshalb nicht nur auf Betriebe, die den engen Handwerksbegriff erfüllen, beschränkt bleiben. Sie müssen für alle gelten, die zur Ausübung ihres Berufes Dieselfahrzeuge nutzen müssen!“

Um die Verhältnismäßigkeit zu wahren, gibt das Bundesverwaltungsgericht unter anderem weiter die Vorgabe, dass Fahrverbote für Autos mit der Euro-Norm 5 frühestens ab September 2019 verhängt werden. Bei einer zeitlichen Staffelung soll mit den ältesten Autos der Euro-Norm 3 und 4 zuerst begonnen werden. Wie die Vorgaben des Gerichts von den Behörden vor Ort konkret umgesetzt werden, bleibt abzuwarten.


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